Sahel Soziale Sicherung krisenreaktionsfähig gestalten

Angesichts der Auswirkungen des Klimawandels auf die Sahelregion hat die Weltbank 2014 einen Multi-Partner-Treuhandfonds aufgelegt, das Sahel Adaptive Social Protection Program (Externer Link) (SASPP).

Straßenverkäuferinnen in Ouad Naga, Mauretanien

Straßenverkäuferinnen in Ouad Naga, Mauretanien

Straßenverkäuferinnen in Ouad Naga, Mauretanien

Es soll dazu beitragen, die bestehenden staatlichen Grundsicherungsprogramme der Sahelländer Burkina Faso, Tschad, Mali, Mauretanien, Niger und Senegal krisenreaktionsfähiger zu gestalten, um die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gegen Dürren oder Pandemien zu erhöhen. Das SASPP unterstützt die Länder dabei, Hilfsbedarf zu ermitteln und die erforderliche Unterstützung auf schnellstem Wege denjenigen zukommen zu lassen, die sie in einer Krisensituation am nötigsten brauchen.

Das SASPP konnte dazu beigetragen, dass in der Sahelregion bis September 2021 mehr als 4,6 Millionen von der Covid-19-Pandemie betroffene Menschen zusätzliche Geldtransfers erhielten. Bis Anfang 2022 wurden 1,8 Millionen Haushalte in den Sozialregistern der sechs Sahelländer registriert.

Deutschland ist mit einem Beitrag von über 130 Millionen Euro neben Großbritannien, Dänemark und Frankreich der wichtigste Geber für das SASPP.