#gegenHunger #gegenArmut Reshmi Kumari Shah

Studentin in Paroha Municipality, Nepal

Reshmi Kumari Shah, Studentin in Paroha Municipality, Nepal
Reshmi Kumari Shah, Studentin in Paroha Municipality, Nepal

„Einer der Hauptgründe für die Unterernährung in meiner Gemeinde ist die Kinderheirat. In der Vergangenheit gab es sie häufig. Mittlerweile ist sie jedoch rückläufig. Durch Kinderheirat entstehen Probleme bei der Gesundheit, Ernährung und sogar bei der reproduktiven Gesundheit. Ich möchte einen Bachelor-Abschluss in Gesundheit machen und weiterhin das tun, was ich bisher getan habe, um die Menschen in meiner Gemeinde für Gesundheitsfragen zu sensibilisieren.“

Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Programm „Nutrition Smart CommUNITYs“ hat das Ziel, die Ernährungssituation in 260 der ärmsten Dörfer Bangladeschs, Indiens und Nepals zu verbessern.

Das Projekt strebt an, die Ernährung in weiteren 200 Dörfern mit Hilfe der lokalen Regierungen und Organisationen in den drei Ländern zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen ernährungsspezifische Maßnahmen, die eine Unterernährung in den ersten 1.000 Lebenstagen eines Kindes (von der Schwangerschaft bis zum Alter von zwei Jahren) wirksam verhindern können. Die richtige Ernährung in dieser Zeit hat einen enormen Einfluss auf die Fähigkeit eines Kindes, zu wachsen, zu lernen und sich gesund zu entwickeln.


In Originalsprache (Englisch)

„One of the main reasons for malnutrition in my community is child marriage. It used to happen a lot in the past. It is now at a decreasing rate, though. Because of child marriage, problems arise in health, nutrition, and even in reproductive health. I wish to get a bachelor’s degree in health and keep doing what I have been doing to make the people of my community aware of health issues.“

Grafik: Ich hab was gegen Hunger und Armut
Video: Reshmi Kumari Shah hat was gegen Armut 

Stand: 10.10.2023