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7. April 2018

Weltgesundheitstag

Krankenhaus in Südsudan

Am 7. April 1948 wurde die Welt­ge­sundheits­or­ga­ni­sation (WHO) ge­gründet. Sie ko­ordiniert die Arbeit der Ver­einten Nationen im inter­nationalen öffent­lichen Ge­sund­heits­wesen und hat ihren Sitz in Genf. Bereits im Jahr der Gründung wurde in der ersten Sitzung die Schaffung eines Welt­gesundheits­tages ge­fordert, der seit 1950 jedes Jahr am 7. April stattfindet. Dabei geht es nicht nur allgemein um die Stärkung des Grund­rechts auf Gesundheit, sondern stets auch um ein konkretes ge­sund­heit­liches Thema. So soll die Aufmerksamkeit der in­ter­na­ti­o­nalen Gemeinschaft auf aktuelle He­raus­for­de­run­gen im Ge­sundheits­bereich gelenkt werden.

Doch auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts kann ein Teil der Menschheit das Grundrecht auf Gesundheit nicht wahrnehmen. Jedes Jahr sterben in den ärmsten Ländern der Welt bei­spiels­weise annähernd sieben Millionen Kleinkinder an vermeidbaren Krankheiten. Viele Tausend Frauen sterben bei Schwanger­schaft und Geburt, weil es für sie keine ausreichende medizinische Betreuung gibt.

Die deutsche Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit setzt sich weltweit dafür ein, diesen Zustand zu verändern. Denn die Bekämpfung der Armut ist ohne eine Ver­bes­se­rung der Gesundheit ebenso unmöglich, wie eine nach­hal­tige Ent­wick­lung insgesamt. Deutsch­land unterstützt deshalb sowohl eine Vielzahl von Gesund­heits­projekten in seinen Kooperations­ländern als auch in­ter­na­ti­o­nale Or­ga­ni­sa­ti­on­en in Bereichen mit überregionaler Bedeutung, etwa bei der Bekämpfung von Infektions­krankheiten oder dem Zugang zu lebens­wichtigen Medikamenten.

Termindetails

Samstag, 07.04.2018

Lexikon der Entwicklungspolitik

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