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+++ BMZ-Ticker +++

Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP)


Mitarbeiter des Welternährungsprogramms verladen Lebensmittel an einem Logistikstützpunkt in der Zentralafrikanischen Republik.

09.10.2020 |

Dazu Bundesentwicklungsminister Gerd Müller: "Die Verleihung des diesjährigen Friedensnobelpreises an das UN-Welternährungsprogramm ist ein großartiger Erfolg. Das Nobelkomitee hat richtigerweise darauf hingewiesen: Konflikte führen zu Hunger und Hunger verstärkt Konflikte. Hunger zu bekämpfen ist daher auch Friedenspolitik. Mitten in der Corona-Krise ist die Arbeit des Welternährungsprogramms wichtiger denn je. Die Coronavirus-bedingte Wirtschaftsrezession könnte in diesem Jahr bis zu 115 Millionen Menschen in extreme Armut stürzen. Die Aufrechterhaltung der Versorgungsketten ist daher wichtig. In der Corona-Krise hat Deutschland seine Mittel für das Welternährungsprogramm für 2020 erhöht und stellt insgesamt über 900 Millionen Euro zur Verfügung. Der Beitrag des UN-Welternährungsprogramms für Frieden und Stabilität kann nicht hoch genug geschätzt werden."

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