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Coronavirus-Pandemie

Minister Müller zum Nachtragshaushalt 2020: Begrüße mehr Mittel für weltweite Corona-Sofortmaßnahmen


Gespräch zwischen einem Arzt und einem Patienten im Internationalen Kinderkrankenhaus in Asmara, der Hauptstadt von Eritrea

19.06.2020 |

Auf Vorschlag des Finanzministers ist mit dem Kabinettsbeschluss zum Nachtragshaushalt auch der Ausbau des weltweiten Corona-Sofortprogramms um drei Milliarden Euro für dieses und nächstes Jahr beschlossen.

Minister Müller:

"Ich freue mich über den Kabinettsbeschluss. Auf Vorschlag des Finanzministers wurde mit dem Nachtragshaushalt 2020 auch der Ausbau unseres weltweiten Corona-Sofortprogramms um drei Milliarden Euro für dieses und nächstes Jahr beschlossen. Deutschland setzt so ein wichtiges Zeichen der Solidarität und wird damit seiner Verantwortung in der Welt gerecht.

Die Pandemie hat in 185 Ländern zu über acht Millionen Infizierten und fast 450.000 Toten geführt. Besonders sind die Menschen in den Entwicklungsländern betroffen. In Afrika hat COVID-19 bereits zu einer dramatischen Hunger- und Wirtschaftskrise geführt. Die Menschen sagen: Wir haben mehr Angst vor dem Hungertod, als vor dem Virus.

Wir haben mit einem Sofortprogramm unmittelbar reagiert und eine Milliarde Euro in unserem Haushalt umgesteuert. Im Irak bauen wir etwa sechs Behelfskrankenhäuser für 14.000 Patienten. Damit verdoppeln wir die intensivmedizinischen Kapazitäten im Land. In Äthiopien stellen wir Textilfabriken auf die Produktion von Millionen Schutzmasken um. Zehntausende Näherinnen bleiben so in Arbeit. Diese Maßnahmen können wir jetzt ausbauen. Darüber freue ich mich. Wir können so die Folgen der Krise wirksamer bewältigen und Millionen Menschen mit Nahrung, Gesundheit versorgen und Unternehmen helfen, Jobs zu erhalten. Und wir können eine weltweite Impfkampagne gemeinsam mit anderen Staaten aufbauen. Allein dafür werden wir 100 Millionen Euro in die Globale Impfallianz GAVI investieren."

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