Januar 2026 Informationsreihe zu Fördermöglichkeiten für zivilgesellschaftliches Engagement im Wiederaufbau Syriens
Die Informationsreihe vermittelte einen praxisnahen Überblick über zentrale Förderlogiken, Förderbedingungen sowie administrative und finanzielle Anforderungen im deutschen Förderkontext. Teilgenommen haben Vertreter*innen von NGOs, Vereinen und Stiftungen aus Deutschland und Syrien, die in der Planung und Umsetzung von Entwicklungs- und humanitären Projekten in Syrien tätig sind.
In der Auftaktveranstaltung am 12. und 14. Januar 2026 stellte die Programmreferentin für EZ-Projekte Ulrike Lauerhaß (Stiftung Nord-Süd-Brücken (Externer Link)) die Förderlinie des „EZ-Kleinprojektefond“ (<50.000 EUR) (Externer Link), deren Ziel die nachhaltige und wirkungsvolle Umsetzung von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit im globalen Süden mit besonderem Fokus auf der Stärkung der zivilgesellschaftlichen Kapazitäten ist. Anschließend präsentierte der Fachberater der Regionalabteilung AMEHA (Lateinamerika, Europa, Mittelmeer, Horn von Afrika) Stephan Clauß (BENGO (Externer Link)) zunächst die BMZ-Förderlogik „Private Träger“ (>50.000 EUR) vor und erklärte, dass sich diese Förderlinie an projekterfahrene Organisationen richtet, die Anträge in unterschiedlichen Themenfeldern - von Forstwirtschaft und Ernährungssicherung bis hin zu zivilgesellschaftlichem Engagement - einreichen können. Beide Referent*innen gingen zudem auf die grundlegenden Anforderungen der BMZ-Trägerprüfung ein.
Im zweiten Teil der Informationsreihe am 27. und 29. Januar 2026 präsentierte das GIZ-Projekt „BRIDGE – Stärkung der Kapazitäten der syrischen Zivilgesellschaft“ die Ziele und Anforderungen des TAKAMUL Fonds, der sich zurzeit in der dritten Ausschreibungsrunde (Externer Link) befindet. Stefan Schulz-Trieglaff, Leiter des BRIDGE-Projekts, erklärte zu Beginn den TANDEM-Ansatz von TAKAMUL III, bei dem eine deutsche und eine syrische Nichtregierungsorganisation gemeinsam einen Projektantrag zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, zur inklusiven Beteiligung von Gemeinschaften oder zur Unterstützung der Zivilgesellschaft in lokalen Wiederaufbauprozessen einreichen. Anschließend informierte Ahmad Tajaldeen Jamous, Berater im BRIDGE-Projekt, über die administrativen und technischen Voraussetzung für die Antragsstellung. Weiterführende Informationen zur Ausschreibung zu TAKAMUL III finden Sie hier (Externer Link).
In der letzten Veranstaltung der Informationsreihe am 03. und 05. Februar 2026 gab der GIZ-Syrien-Finanzbereich eine Einführung in die kaufmännische Eignungsprüfung (KEP), welches das zentrale Instrument der GIZ zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Verwendung öffentlicher Mittel darstellt.