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Vielfalt im BMZ

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) lebt Vielfalt. Wir engagieren uns für gelebte Diversität an unseren Standorten in Berlin und Bonn sowie weltweit insbesondere in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Seit 2019 hat sich das BMZ mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt (Externer Link) auf ein zukunftsorientiertes, wertschätzendes und vielfältiges Arbeitsumfeld verpflichtet.

Das BMZ hat eine Organisationskultur der Vielfalt. Die Zusammenarbeit ist gekennzeichnet von Wertschätzung der Beschäftigten, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Das BMZ setzt sich dafür ein, dass alle Beschäftigten ein Arbeitsumfeld frei von Vorurteilen pflegen und erleben.

Das BMZ ist ein international ausgerichtetes Ministerium mit Partner*innen aus aller Welt. Die Beschäftigten des BMZ haben vielfältige Aufgabenbereiche und Schwerpunkte, unterschiedlichste Ausbildungen, Berufe und Hintergründe.

Die diversen Lebenslagen der Mitarbeiter*innen mit Blick auf Kinder, Familie, Krankheit oder Pflege werden im Berufsalltag berücksichtigt und sind ein wichtiger Faktor für die erfolgreiche Arbeit des BMZ. Die Kolleg*innen im BMZ engagieren sich in Interessensgruppen, zum Beispiel in der Queer-Gruppe oder der Anti-Rassismus-Initiative und setzen so ein Zeichen für Diversität, Toleranz und Respekt.

Vielfalt konkret

56 %

der Belegschaft sind weiblich

Alle Aufsichtsgremien sind

paritätisch

besetzt



7,19 %

Anteil der Schwerbehinderten an der Belegschaft

20 %

der Beschäftigten haben Migrationserfahrung

47 %

Anteil der Frauen in Führungspositionen

52 %

Frauenanteil der Entsandten an deutschen Auslandsvertretungen, bei Entwicklungsbanken, der EU und internationalen Organisationen

Vielfalt ist fester Bestandteil der Personalentwicklung im BMZ. Bei allen Maßnahmen der beruflichen Entwicklung des BMZ-Personals herrscht der Grundsatz der Nichtdiskriminierung aufgrund von Geschlecht, Religion, Herkunft, Behinderung, sexueller Orientierung oder Identität.

2019 hat das BMZ die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Ziel der Initiative ist eine von Anerkennung, Wertschätzung und Vielfalt geprägte Arbeitswelt in Deutschland. Mit Unterzeichnung der Charta bekennt sich das BMZ dazu, ein Arbeitsumfeld zu erschaffen, das frei von Vorurteilen ist – unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft. Entsprechend wird im Rahmen der verschiedenen Konzepte und Instrumente des Personalbereichs ein hohes Niveau bei Gleichstellung, Inklusion und Förderung von Diversität und Chancengleichheit gehalten und weiter ausgebaut – insbesondere etwa bei Auswahl- und Einstellungsverfahren, bei der Erstellung der Leitlinien für Führung und Zusammenarbeit oder der Personalentwicklung.

Nach einer Mitarbeiter*innenbefragung im Jahr 2018 zu "Kultureller Diversität und Chancengleichheit" belegt das BMZ mit einem Anteil von 20 Prozent der Beschäftigten mit Migrationserfahrung den vierten Platz innerhalb der Bundesverwaltung. Im BMZ sind derzeit Arbeitnehmer*innen aus 23 Nationen beschäftigt.

In den letzten Jahren hat das BMZ die Gleichstellung innerhalb der Belegschaft und in Führungspositionen vorangebracht, sodass das BMZ eine hervorragende Gleichstellungsbilanz vorweisen kann (Stand 2022):

  • Circa 56 Prozent der Gesamtbelegschaft sind weiblich.
  • Circa 47 Prozent beträgt der Frauenanteil bei Führungspositionen.
  • Laufbahnaufstieg im BMZ ist mit 52 Prozent weiblich.
  • Rund 52 Prozent beträgt der Frauenanteil unserer Entsandten an deutschen Auslandsvertretungen, bei Entwicklungsbanken, der EU und internationalen Organisationen.
  • Das BMZ besetzt alle Aufsichtsgremien, an denen es beteiligt ist, paritätisch.

Das BMZ hat im März 2016 eine Integrationsvereinbarung abgeschlossen. Nach dieser Vereinbarung fördert das BMZ die Belange von schwerbehinderten Menschen im Rahmen der Inklusion und Teilhabe und wirkt insbesondere auf die Erfüllung der nach SGB IX (Externer Link) vorgeschriebenen Beschäftigungspflicht hin. Aktuell liegt die Schwerbehindertenquote des BMZ bei 7,19 Prozent Anteil an der Gesamtbelegschaft.

Das BMZ positioniert sich klar gegen jedwede Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz. Das BMZ hat eine Beschwerdestelle nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (Externer Link) eingerichtet. Falls BMZ-Mitarbeiter*innen sich aus rassistischen Gründen, aufgrund ihrer ethnischen Herkunft, ihres Geschlecht, ihrer Religion oder Weltanschauung, ihrer Behinderung, ihres Alters oder ihrer sexuellen Identität diskriminiert, benachteiligt oder belästigt fühlen, haben sie die Möglichkeit, eine Beschwerde bei der Beschwerdestelle vorzubringen. Hierunter fällt auch jede Art sexueller Belästigung. Die Beschwerdestelle prüft die Beschwerde dann in einem neutralen Verfahren.

Interviews

Svenja Schulze, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Interview Svenja Schulze Interner Link

Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Klaus Terhag, Vertrauensperson der Schwerbehinderten im BMZ

Interview Klaus Terhag Interner Link

Vertrauensperson der Schwerbehinderten

Leontine von Levetzow, Leiterin des Referats für Allgemeine Personalangelegenheiten im BMZ

Interview Leontine von Levetzow Interner Link

Leiterin des Referats für Allgemeine Personalangelegenheiten

Interview Dr. Marc Schattenmann Interner Link

Leiter der Zentralabteilung

Interview Moira Feil Interner Link

Vertreterin der Gruppe Queer BMZ

Interview Antirassismus-Initiative des BMZ Interner Link

Kolleg*innen der Kerngruppe

Katrin Pfeiffer, Gleichstellungsbeauftragte des BMZ

Interview Katrin Pfeiffer Interner Link

Gleichstellungsbeauftragte des BMZ

Norzin Grigoleit-Dagyab,  Stellvertretende Leiterin des Referats für Geschlechtergerechtigkeit im BMZ

Interview Norzin Grigoleit-Dagyab Interner Link

Stellvertretende Leiterin des Referats für Geschlechtergerechtigkeit

Stand: 31.05.2022