Wandlitz und Makariw stärken sich gegenseitig.
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Partnergemeinde Wie sich der deutsche Ort Wandlitz und das ukrainische Makariw gegenseitig stärken
Makariw, eine Kleinstadt nahe Butscha, war zu Beginn des russischen Angriffskriegs 30 Tage lang besetzt. Entsprechend standen zunächst Soforthilfen im Fokus: Wandlitz lieferte Generatoren und Einsatzfahrzeuge für die Feuerwehr. Es folgten weitere Maßnahmen, darunter die Bereitstellung von Baumaschinen sowie Solaranlagen zur Sicherung der Wasser- und Abwasserversorgung.
Seit Beginn der Kooperation bringt der Bürgermeister von Wandlitz die Hilfslieferungen persönlich in die Partnergemeinde. Gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Gemeindemitglied hat er die Strecke inzwischen sechsmal zurückgelegt.
Die Zusammenarbeit geht über materielle Hilfe hinaus. Fachkräfte aus Wandlitz unterstützen Makariw beim Aufbau einer funktionierenden Abfallwirtschaft. Wichtig dabei: Auch die deutschen Partner profitieren von der Zusammenarbeit: Die Erfahrungen aus der Ukraine helfen, die eigene Krisenvorsorge zu verbessern und Infrastruktur widerstandsfähiger zu gestalten.
Die kommunale Partnerschaft zwischen Wandlitz und Makariw wird vom BMZ finanziert und über die „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ von Engagement Global und die GIZ unterstützt.
Wir können von den Menschen in der Ukraine lernen, wie man mit sehr schweren Situationen umgeht. Wir haben uns ein Stück weit abgeschaut, wie wir uns selbst auf Katastrophenszenarien vorbereiten können. Das muss nicht zwingend ein Krieg sein. Wir identifizieren in unserem Ort besonders gefährdete Infrastruktur und besonders schützenswerte Gruppen von Menschen; arbeiten Pläne aus, wie wir diese besser absichern können.
Stand: 04.05.2026