Frau in Schutzkleidung und Helm neben einem Schäferhund vor Trümmern.

Rettungshundestraffel Neue Rollen, gemeinsame Stärke: Fit im Katastrophenschutz

Der Krieg hat in der Ukraine auch gesellschaftliche Rollenbilder verändert. In vielen Bereichen, die früher männlich geprägt waren, stehen heute Frauen im Einsatz für Sicherheit und Widerstandskraft – beispielsweise im staatlichen Katastrophenschutz.

Nadia Shokota ist Leiterin einer Such- und Rettungshundestaffel beim ukrainischen Katastrophenschutz. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gehören zu ihren Aufgaben auch die Suche nach Verschütteten und Verstorbenen unter schwierigsten Bedingungen. Dabei kann sie sich auf Unterstützung aus Deutschland verlassen: Das deutsche Entwicklungsministerium hat über das Projekt „Stärkung des staatlichen und kommunalen Notfallmanagements in der Ukraine“ spezialisierte Fahrzeuge bereitgestellt, die den sicheren Transport der Hunde im Einsatz ermöglichen.

Die Ukraine entwickelt unter extremen Bedingungen neue Einsatzmethoden und sammelt einzigartige Erfahrungen im Krisenmanagement. Diese Erkenntnisse sind auch für Deutschland wertvoll, etwa um den eigenen Katastrophenschutz weiterzuentwickeln. Das Beispiel zeigt: Deutschland und die Ukraine profitieren voneinander – durch Austausch, gemeinsame Lösungen und den Aufbau widerstandsfähiger Systeme.

Eine Frau in schwarzer Arbeitskleidung streichelt einen schwarzen Schäferhund.
Wenn sich die vielen Trainings auszahlen und mein Hund bei einem Einsatz erfolgreich ein Opfer aufspürt, empfinde ich Erleichterung und verstehe, dass meine Arbeit wirklich etwas bewirkt.
Nadia Shokota, Leiterin einer Such- und Rettungshundestaffel beim ukrainischen Katastrophenschutz

Stand: 04.05.2026