Schwerpunkt Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung Förderung von Wachstum und Beschäftigung

Inhaltlich konzentriert sich die deutsch-serbische Zusammenarbeit auf die Themen Privatwirtschaftsförderung, Finanzsystementwicklung sowie Berufsbildung und Arbeitsmarkt.

Geschäftsstraße in Belgrad

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Privatwirtschaftsförderung

Da sie bei der Schaffung von Arbeitsplätzen eine wichtige Rolle spielen, fördert Deutschland insbesondere kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, Metall- und Maschinenbau und nachhaltige Landwirtschaft. Sie erhalten Zugang zu zinsvergünstigten Krediten und öffentlichen Förderprogrammen und werden bei der Einführung moderner Informationstechnologien unterstützt.

2019 wird gemeinsam mit der serbischen Regierung ein breit angelegtes Unterstützungsprogramm für Gründer ins Leben gerufen ("Start-up-Fazilität") werden. Im ersten Jahr sollen 2.000 Unternehmer geschult und 1.500 Kredite und Gründungszuschüsse vergeben werden.

Berufsbildung

Im Bereich der beruflichen Bildung wurde mit deutscher Unterstützung ein Gesetz zur dualen Berufsausbildung erarbeitet. An 43 Berufsschulen werden derzeit fünf Ausbildungsgänge für Berufe mit großem Beschäftigungspotenzial nach dem neuen Modell angeboten (Schlosser/Schweißer, Elektriker, Industriemechaniker, Modeschneider, Kfz-Mechaniker). Knapp 1.900 Schülerinnen und Schüler sind derzeit dafür eingeschrieben, etwa 50 Unternehmen bieten den praktischen Teil der Ausbildung an. Rund 170.000 Jugendliche nutzen ein im Rahmen der technischen Zusammenarbeit eingeführtes Berufsorientierungssystem.