Ein Bienenfresser in Sambia

Umwelt Klimawandel und Waldverlust

Sambia ist zunehmend mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert und engagiert sich in internationalen Gremien für den Klimaschutz. Durch unregelmäßigere Niederschläge sind Dürren und Überflutungen häufiger geworden.

Die biologische Vielfalt in Sambia ist einzigartig und muss dringend geschützt werden. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Umweltschutzmaßnahmen sind vorhanden, ihre Umsetzung scheitert aber noch zu oft am fehlenden politischen Willen und Umweltbewusstsein sowie an zu geringen finanziellen Mitteln und Kapazitäten der zuständigen Institutionen.

Pflanzen- und Tierwelt bedroht

Besorgniserregend ist die dramatische, meist nicht regulierte kommerzielle Abholzung der sambischen Wälder. Auch weite Teile der Bevölkerung tragen zur Entwaldung bei, denn für die meisten Menschen sind Holz und Holzkohle die einzigen Energiequellen. Inzwischen hat Sambia eine der weltweit höchsten Entwaldungsraten. Die Abraumhalden der Kupferminen und der unsachgemäße Umgang mit Schadstoffen aus dem Bergbau belasten die Umwelt zusätzlich, insbesondere die Flüsse und das Grundwasser.

Der große Elefantenbestand Sambias ist durch Wilderei stark bedroht. Das Nashorn war bereits ausgerottet und wird erst seit wenigen Jahren wieder neu angesiedelt. Internationale Kritik rief die Ankündigung der sambischen Regierung im Sommer 2018 hervor, Flusspferde zur Jagd freizugeben.

Flusspferde in Sambia

Flusspferde in Sambia

Flusspferde in Sambia