Sambia: Harison und Sarah Mbao sind Vertragspartner von COMACO (Community Markets for Conservation). Das gemeinnützige Unternehmen kauft die Erdnussernte der kleinbäuerlichen Familien zu einem fairen Preis auf.

Kernthema Leben ohne Hunger – Transformation der Ernährungssysteme Durch nachhaltige Landwirtschaft Mangel­ernährung verringern

Die Zusammenarbeit für ein Leben ohne Hunger umfasst mehrere deutsche Projekte zur Ernährungssicherung und zur Förderung der Landwirtschaft in Sambia. Kleinbäuerinnen und Kleinbauern werden darin unterstützt, sich zusammenzuschließen, ihre Produktion nachhaltig, klimaresilient und bodenschonend zu steigern und ihr Einkommen zu verbessern. Außerdem wird die Weiterverarbeitung ihrer Produkte entlang der Wertschöpfungsketten Milch und Hülsenfrüchte gefördert.

Viele Landwirtinnen und Landwirte in Sambia arbeiten noch mit der Handhacke. Durch zwei Vorhaben der Agrarfinanzierung wird es ihnen ermöglicht, Landmaschinen zu leasen oder per Kredit zu kaufen und zugleich Kenntnisse in Betriebsführung zu erlangen.

Ein weiterer für Sambia besonders wichtiger Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die Bekämpfung der Mangelernährung. Im Rahmen einer großen, zwischen verschiedenen Gebern der Entwicklungszusammenarbeit abgestimmten Initiative, unterstützt das BMZ die Arbeit von Ernährungskomitees. Sie koordinieren das sambische Programm „Erste 1.000 Lebenstage“, das die gesunde Ernährung von werdenden Müttern und Kleinkindern unter zwei Jahren fördert. Außerdem wird mit deutscher Hilfe ernährungsrelevantes Wissen zum Anbau, zur hygienischen Zubereitung und zur Lagerung von gesunden, nährstoffreichen Nahrungsmitteln vermittelt. Ziel ist, dass sich die Menschen auch in Mangelzeiten ausgewogen ernähren können.