Ansicht von Lima

Soziale Situation Armut und Ungleichheit durch Corona-Pandemie wieder verstärkt

Vermögen und Einkommen sind in Peru sehr ungleich verteilt. Zwar waren Armut und die Ungleichheit im Land bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen, die Pandemie hat jedoch deutlich gemacht, dass die strukturellen Ursachen für mangelnde wirtschaftliche, soziale und politische Teilhabe fortbestehen.

Das Land wurde in seinen Bemühungen zur Armutsbekämpfung um zehn Jahre zurückgeworfen. Besonders stark ausgeprägt ist die Armut in den ländlichen Regionen des Andenhochlandes, am Ostabhang der Anden, in Amazonien und unter der indigenen Bevölkerung.

Ein immer noch großer Anteil der Peruanerinnen und Peruaner lebt von Selbstversorgung (Subsistenzlandwirtschaft) und von schlecht bezahlten Tätigkeiten im informellen Sektor (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) außerhalb der staatlichen Sicherungssysteme.


Stand: 03.06.2022