Kernthema “Ausbildung und nachhaltiges Wachstum für gute Jobs” Durch berufliche Bildung Jobchancen verbessern

Zwar wurde die berufliche Bildung in Mauretanien in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgeweitet, doch noch spielt sie im Bildungssystem des Landes nur eine vergleichsweise geringe Rolle.

Arbeiter bei der Instandsetzung von Lokomotiven eines Eisenerzunternehmens in Nouadhibou, Mauretanien

Arbeiter bei der Instandsetzung von Lokomotiven eines Eisenerzunternehmens in Nouadhibou, Mauretanien

Arbeiter bei der Instandsetzung von Lokomotiven eines Eisenerzunternehmens in Nouadhibou, Mauretanien

Deutschland unterstützt die mauretanische Regierung in ihrem Bestreben, das Angebot landesweit weiter auszudehnen und so die Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten der jungen Bevölkerung zu verbessern. Im Rahmen der finanziellen Zusammenarbeit (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) werden Berufsschulen saniert, erweitert und ausgestattet. Darüber hinaus werden Berufsschullehrer fortgebildet und Pilotprojekte zur Aus- und Fortbildung im formellen und im informellen Sektor finanziert.

Um die Beschäftigungssituation von Jugendlichen im ländlichen Raum zu verbessern, fördert Deutschland außerdem die Aus- und Fortbildung von Fachkräften in der Agroforst- und Viehwirtschaft.

Eine Frau in Togo erntet Salat. Sie trägt ein Kleinkind auf dem Rücken.

Mit Mitteln der BMZ-Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ werden zudem kleinste, kleine und mittlere Betriebe im Bereich der handwerklichen Fischerei und Aquakultur beraten, wie sie ihre Produktion nachhaltig gestalten und ihr Einkommen steigern können.

Im Bereich Bergbau unterstützt das BMZ die mauretanische Regierung dabei, die Produktvielfalt zu erhöhen und neue Wertschöpfungsketten (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) aufzubauen. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht dabei die Gewinnung und Verarbeitung nichtmetallischer Rohstoffe wie Baurohstoffe und Phosphat. Bislang konzentriert sich die Bergbaubranche stark auf den Abbau von Metallerzen, die direkt exportiert und kaum im Land selbst weiterverarbeitet werden. Die Vermarktungs- und Beschäftigungspotenziale der nichtmetallischen Rohstoffe werden bislang kaum genutzt.