Schwerpunkt Gesundheit und soziale Sicherung Medizinische Versorgung und soziale Absicherung für alle

Zwar konnte Malawi in den vergangenen Jahren die Sterblichkeitsrate bei Kindern und Müttern und auch die Quote der HIV-Infektionen senken, doch die Gesundheitsversorgung weist weiterhin dramatische Mängel auf.

Eine Mutter ist mit ihrem Baby zum Arzt gekommen, der das Kind nun untersucht.

Eine Mutter ist mit ihrem Baby zum Arzt gekommen, der das Kind nun untersucht.

Eine Mutter ist mit ihrem Baby zum Arzt gekommen, der das Kind nun untersucht.

Vor allem in ländlichen Gebieten haben viele Menschen keinen Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten. Das liegt nicht nur an fehlendem Geld, sondern auch an einer schlechten Verteilung der Mittel, mangelhaftem Management und an Personalmangel auf allen Ebenen.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit will dazu beitragen, eine flächendeckende Versorgung mit qualitativ guten und bezahlbaren Gesundheitsdiensten, insbesondere für Mütter und Neugeborene, sicherzustellen.

Dazu wird sowohl die Qualität von Gesundheitsdienstleistungen als auch die Ausbildung des medizinischen Fachpersonals verbessert. Deutschland unterstützt zudem die stärkere Einbindung nicht staatlicher Akteure, etwa kirchlicher Gesundheitseinrichtungen.

Auch ein besserer Zugang zu Informationen, Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Familienplanung und der sexuellen und reproduktiven Gesundheit wird durch die deutsche Entwicklungszusammenarbeit gefördert.

Soziale Absicherung extrem armer Haushalte

Ein weiteres Ziel der Entwicklungszusammenarbeit ist, extrem arme Bevölkerungsgruppen besser sozial abzusichern. Dazu fördert Deutschland den Aufbau eines leistungsfähigen Systems der sozialen Sicherung. Unter anderem wird ein Sozialtransferprogramm unterstützt: Bedürftige Haushalte erhalten regelmäßig Geld vom Staat, um ihre Grundversorgung zu sichern. Eine Wirkungsstudie hat gezeigt, dass sich das Programm positiv auf den Gesundheitszustand, die Ernährungssituation und das Bildungsniveau auswirkt und die Chancen der Zielgruppe steigen, ihren Lebensunterhalt künftig eigenständig zu bestreiten.