Schwerpunkt Umwelt Schutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen

Bäuerinnen und Bauern bei der Reisernte

Bäuerinnen und Bauern bei der Reisernte

Bäuerinnen und Bauern bei der Reisernte

Die Bevölkerung Madagaskars (derzeit knapp 25 Millionen Einwohner) wird sich voraussichtlich innerhalb von 30 Jahren verdoppeln. Dies bedeutet steigenden Druck auf die natürlichen Ressourcen und große Herausforderungen für die Ernährungssicherung der Bevölkerung sowie die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Madagaskar gehört außerdem zu den am stärksten vom weltweiten Klimawandel betroffenen Ländern. Es leidet unter häufig auftretenden Zyklonen, die zu Ernteausfällen und erheblichen Schäden an der Infrastruktur führen.

Im Zentrum der deutsch-madagassischen Entwicklungszusammenarbeit steht daher die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen durch eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen.

Deutschland unterstützt die Regierung Madagaskars dabei, ihre Umwelt- und Forstpolitik zu reformieren und das Nationalparknetz weiter auszubauen. Unter anderem werden lokale Nutzergruppen dabei begleitet, die Verantwortung für das Management von Schutzgebieten zu übernehmen, und es werden Wertschöpfungsketten (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) im Bereich Tourismus, Honig und Bauholz aufgebaut. Bauern werden mit Erosionsschutzmaßnahmen und ökologischen Anbaumethoden vertraut gemacht und dabei unterstützt, Flächen für Nutzhölzer nachhaltig aufzuforsten. Die Kommunen und Regionen werden bei der Landnutzungsplanung beraten.