Wirtschaftliche Situation Niedriges Wachstum, großer Reformwille
Händler in der Innenstadt von Amman, Jordanien
Für 2026 sagt der Internationale Währungsfonds (IMF (Externer Link)) ein Wirtschaftswachstum von rund 2,9 Prozent voraus. Allerdings ist Jordanien massiv von den Auswirkungen des Irankriegs betroffen – insbesondere durch den Einbruch von Tourismus, Handel und steigende Energiepreise. Daher wird sich das prognostizierte Wachstum voraussichtlich nicht realisieren lassen.
Im Juni 2022 hat die Regierung auf Initiative des Königshauses ein Reformpaket für mehr Beschäftigung und die Verbesserung der Lebensbedingungen vorgestellt und Anfang 2026 aktualisierte Reformpläne vorgelegt. Investitionen in strategische und unternehmerische Projekte, Innovation, Forschung und Entwicklung sollen stärker gefördert werden. Außerdem soll ein geeignetes Umfeld für die nachhaltige Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen geschaffen werden.
Stand: 30.03.2026