Wirtschaftliche Situation Niedriges Wachstum, großer Reformwille

Jordanien ist ein ressourcenarmes Land mit schwacher wirtschaftlicher Basis und einem großen informellem (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) Sektor. Die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs auf die dienstleistungsorientierte Wirtschaft waren enorm. Insbesondere der Handel und Tourismus leiden stark auch unter den regionalen Konflikten.

Händler in der Innenstadt von Amman, Jordanien

Händler in der Innenstadt von Amman, Jordanien

Händler in der Innenstadt von Amman, Jordanien

Nach Überwindung der Pandemiefolgen machten weltweit steigende Rohstoffpreise infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine der jordanischen Wirtschaft spürbar zu schaffen. Ein Anstieg der Lebensmittelpreise war bereits vor dem Ausbruch des Kriegs zu verzeichnen. Für 2025 sagt der Internationale Währungsfonds (IMF (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen)) ein Wirtschaftswachstum von rund 2,6 Prozent voraus.

Im Juni 2022 hat die Regierung auf Initiative des Königshauses ein Reformpaket für mehr Beschäftigung und die Verbesserung der Lebensbedingungen vorgestellt. Investitionen in strategische und unternehmerische Projekte, Innovation, Forschung und Entwicklung sollen stärker gefördert werden. Außerdem soll ein geeignetes Umfeld für die nachhaltige Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen geschaffen werden.


Stand: 25.08.2025