Kernthema „Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Ausbildung und Beschäftigung“ Wirtschaftliche Perspektiven schaffen

Das BMZ fördert einerseits die Nachfrage nach Arbeitskraft durch die Stärkung des Privatsektors: mit dem Auf- und Ausbau von Unternehmertum und Industrie sowie der Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Auf der Angebotsseite fördert das BMZ die nicht-akademische berufliche Bildung gemäß den Bedarfen der jordanischen Wirtschaft. In beiden Bereichen liegt ein besonderes Augenmerk auf der Entwicklung grüner Wirtschaftszweige sowie der Förderung von Frauen, jungen Menschen und Menschen mit Behinderungen.

Auszubildende in einem Berufsbildungszentrum in Jordanien

Auszubildende in einem Berufsbildungszentrum in Jordanien

Auszubildende in einem Berufsbildungszentrum in Jordanien

Die hohe Arbeitslosigkeit ist eines der zentralen Probleme in Jordanien: Die Arbeitslosenquote liegt bei 18 Prozent. Insbesondere junge Menschen – viele mit Hochschulabschluss – und Frauen finden oft keine oder nur im informellen Sektor (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) Arbeit.

Im Juni 2022 hat die Regierung auf Initiative des Königshauses ein umfangreiches Konzept für Wirtschaftsreformen, mehr Beschäftigung und verbesserte Lebensbedingungen in den nächsten zehn Jahren vorgestellt.


Deutsches Engagement

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit leistet einen Beitrag zur marktorientierten Berufsausbildung und fördert das nachhaltige, inklusive und klimagerechte Wachstum des Privatsektors.

Im Bereich der beruflichen Bildung steht die qualitative Verbesserung und Anpassung der Ausbildungsangebote an den Bedarf der jordanischen Wirtschaft im Mittelpunkt der Unterstützung. Die Aufwertung der Berufsausbildung und bessere Beschäftigungsperspektiven tragen zu einer höheren gesellschaftlichen Akzeptanz für handwerkliche Berufszweige bei. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Förderung grüner Wirtschaftszweige und Berufe.

Stand: 25.08.2025