Schwerpunkt Trinkwasser- und Sanitärversorgung Bessere Infrastruktur für den Wassersektor

Die Wasserversorgungssysteme Burkina Fasos reichen nicht aus, um die Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. In Zukunft wird diese Situation noch durch schwindende Grund- und Oberflächenwasservorräte verschärft.

Ausbildung zum Klempner im Berufsbildungszentrum der nationalen Wasserbehörde in Burkina Faso

Ausbildung zum Klempner im Berufsbildungszentrum der nationalen Wasserbehörde in Burkina Faso

Ausbildung zum Klempner im Berufsbildungszentrum der nationalen Wasserbehörde in Burkina Faso

Im Dezember 2006 hat die Regierung ein nationales Programm im Bereich Trinkwasser und Abwasser verabschiedet. Das Programm bildet den Rahmen für Beiträge der Regierung und der Geber. Die Versorgung der Bevölkerung mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser hat sich seit Beginn des nationalen Programms erheblich verbessert. Die Sanitärversorgung bleibt jedoch eine große Herausforderung.

Gegenwärtig konzentriert sich die burkinisch-deutsche Entwicklungszusammenarbeit auf die Trinkwasser- und Sanitärversorgung in Klein- und Mittelstädten. Das Programm zielt darauf, die notwendigen rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen im Wassersektor zu verbessern und die notwendige Infrastruktur zu finanzieren. Hierzu gehören zum Beispiel der Bau von Pumpstationen und Aufbereitungsanlagen, der Bau von Latrinen sowie der Ausbau und die Instandsetzung der städtischen Versorgungsnetze. Ergänzend dazu werden Maßnahmen zur Hygieneaufklärung und zur Aus- und Fortbildung von Fachpersonal für den Wassersektor gefördert.

Trinkwasserspender für Grundschulkinder in einer Schule in Dano, Burkina Faso

Trinkwasserspender für Grundschulkinder in einer Schule in Dano, Burkina Faso

Trinkwasserspender für Grundschulkinder in einer Schule in Dano, Burkina Faso

Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Menschen mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser zu versorgen und die Sanitärversorgung zu verbessern. Damit sollen die Lebensverhältnisse und die Gesundheitssituation verbessert werden, insbesondere von Frauen und Mädchen. Durch das Programm konnten mehr als 470.000 Menschen zusätzlich mit sauberem Trinkwasser versorgt werden und 128.000 Menschen bekamen einen Zugang zu Latrinen.