Regenwald in Jaraqui, Brasilien

Umwelt und Klima Ökologische, soziale und wirtschaftliche Interessen in Einklang bringen

Der größte Teil des Amazonasregenwalds liegt in Brasilien. Er spielt als Wasser- und Kohlenstoffspeicher eine zentrale Rolle für das globale Klima und die wirtschaftliche Entwicklung in Südamerika. Doch jedes Jahr werden ausgedehnte Waldflächen – zum Teil illegal – abgeholzt, um neues Acker- oder Weideland zu gewinnen.

Ökologische, soziale und wirtschaftliche Interessen in Einklang zu bringen, gehört zu den wichtigsten Aufgaben der deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen).

Energie

Brasilien hat ein erhebliches Potenzial für die Nutzung von Wind- und Solarenergie. Eine stabile Energieversorgung und eine effiziente Stromverteilung bilden die Grundvoraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

Klimaschutz

Als einer der ersten Staaten weltweit hat Brasilien das Pariser Klimaabkommen ratifiziert und sich verpflichtet, seine Treib­haus­gas­emissionen gegenüber 2005 um 37 Prozent bis 2025 und um 43 Prozent bis 2030 zu reduzieren. Es wurden ehrgeizige Umsetzungspläne vorbereitet: Demnach soll der Anteil der erneuerbaren Energien am Energiemix weiter erhöht und die Energieeffizienz verbessert werden. Außerdem sollen die Emissionen aus der Landwirtschaft gesenkt und die illegale Abholzung der Regenwälder soll gestoppt werden.