Stand: 10. März 2022 Infor­mation­en für ehe­malige afgha­nische Orts­kräfte der deut­schen Ent­wicklungs­zusammen­arbeit

Seit Ende der militärischen Mission konnten mit Unterstützung der Bundes­regierung mehrere tausend Menschen, für die Deutschland besondere Verantwortung trägt, über den Landweg und durch zivile Flüge aus Afghanistan ausreisen. Mehr als 1.600 Ortskräfte der deutschen Ent­wicklungs­zusam­men­arbeit reisten seit Mai 2021 mit Aufnahme­zusage nach Deutschland ein – inklusive Familien­mitgliedern sind das mehr als 7.000 Personen. 

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Die Bundesregierung arbeitet weiter intensiv an Lö­sungen, um Menschen, für die Deutschland besondere Verantwortung trägt, bei der sicheren Ausreise aus Afghanistan zu unterstützen. 

Ortskräfte, die bisher noch keine Aufnahmezusage erhalten haben, können nach wie vor über ihren ehe­maligen beziehungsweise bisherigen Arbeitgeber eine Gefährdungsanzeige nach dem Ortskräfteverfahren stellen, sofern das Beschäftigungsverhältnis nicht bereits vor 2013 endete.

Informationen dazu, wie die Bundesregierung konkret bei der Ausreise aus Afghanistan unterstützt, finden Sie im Fragenkatalog des Auswärtigen Amts (Externer Link), der fortlaufend aktualisiert wird.