Stand: 17.09.2021 Aktuelle Infor­mation­en für afgha­nische Orts­kräfte der deut­schen Ent­wicklungs­zusammen­arbeit

Seit dem 16. August wurden unter extrem gefährlichen Bedingungen über 5.300 Personen aus Kabul in Sicher­heit gebracht, darunter über 530 deutsche Staats­angehörige, circa 4.400 Afghaninnen und Afghanen, davon knapp 50 Prozent Frauen sowie über 360 Staatsangehörige aus EU- und weiteren Drittstaaten.

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Das Ende der militärischen Luft­brücke bedeutet aber nicht das Ende unserer um­fassenden Bemühungen – ganz im Gegenteil.

Die Bundes­regierung arbeitet weiter daran, denjenigen Menschen in Afghanistan, für die wir beson­dere Verant­wortung tragen, eine sichere Aus­reise zu ermöglichen. 

  • Dazu werden einerseits Gespräche über einen zivilen Weiter­betrieb des Flug­hafens Kabul geführt, über den in Zukunft weitere Eva­kuierungen mit zivilen Flügen möglich werden sollen. 
  • Zum anderen schaffen wir in den deutschen Bot­schaften in den Nachbar­ländern die Voraus­setzungen, damit zu Evakuierende, die über die Land­grenzen in Nachbar­staaten Afgha­nistans gelangen, von dort aus schnell und un­kompliziert nach Deutschland weiter­reisen können. 
  • Die deutschen Bot­schaften in den Nachbar­ländern werden denjenigen ehemaligen Orts­kräften und anderen gefährdeten Personen, die eine Aufnahme­zusage erhalten haben, schnell und un­kompliziert Einreise­do­kumente ausstellen. Sie werden dafür mit zusätz­lichen Ressourcen ausgestattet. 

Die individuelle Risiko­abwägung, sich über den Landweg zur Grenze zu begeben, muss in Abhängig­keit von den persönlichen Umständen von den Betroffenen vor­genom­men werden.

Hinweis für ehemalige GIZ-Ortskräfte: Personen­bezogene Anfragen im Rahmen des Orts­kräfte­verfahrens der Bundes­regierung richten Sie bitte an okv-afghanistan@giz.de (Externer Link).

Wir werden die Ortskräfte der Ent­wicklungs­zusammen­arbeit in einem geson­derten Schreiben informieren.

Hierzu schon folgende Hinweise:

Wie geht es konkret weiter...