Kundin mit Einkaufstüten

Deutsches Engagement Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher auf­klä­ren

Durch ihr Kon­sum­ver­hal­ten tra­gen deut­sche Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher Mit­ver­ant­wor­tung für die Ar­beits­be­din­gun­gen in der Be­klei­dungs­in­dus­trie. Das hei­ßt aber auch: Sie kön­nen durch be­wuss­te Kauf­ent­schei­dun­gen da­für sor­gen, dass nach und nach im­mer mehr um­welt- und so­zi­al­ver­träg­lich her­ge­stell­te Pro­duk­te auf den Markt kom­men.

Da­für braucht es Trans­pa­renz – die Kon­su­men­tin­nen und Kon­su­men­ten müs­sen er­ken­nen kön­nen, un­ter wel­chen Be­din­gun­gen ih­re Klei­dungs­stü­cke her­ge­stellt wur­den. Be­stehen­de Gü­te­sie­gel wie der Grü­ne Knopf (Externer Link), das Fair­tra­de-Sie­gel (Externer Link) oder das La­bel des "Glo­bal Or­ga­nic Tex­ti­le Stan­dard" (GOTS (Externer Link)) hel­fen da­bei. Es gibt mitt­ler­wei­le auch im­mer mehr Händ­le­rin­nen und Händ­ler, die sich auf öko­lo­gisch und ethisch kor­rek­te Mo­de spe­zia­li­siert ha­ben. Doch noch fehlt ei­ne um­fas­sen­de Ori­en­tie­rungs­hil­fe für die Kun­din­nen und Kun­den.

Das BMZ hat da­her im Fe­bru­ar 2015 das In­ter­net­por­tal www.siegelklarheit.de (Externer Link) ge­star­tet. Über die Web­sei­te kön­nen sich Kon­su­men­tin­nen und Kon­su­men­ten über die Glaub­wür­dig­keit von Um­welt- und So­zi­al­sie­geln für Tex­ti­li­en in­for­mie­ren. Di­rekt beim Ein­kauf kön­nen Kun­din­nen und Kun­den auch die da­zu­ge­hö­ri­ge Smart­pho­ne-App "Sie­gel­klar­heit" nut­zen.