Titelblatt: Mit Verantwortung zum Erfolg: Praktische Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt in 10 Unternehmen

Oktober 2021 | Sorgfaltspflichten in der Praxis Mit Verantwortung zum Erfolg

Unternehmen spielen beim weltweiten Schutz der Menschenrechte eine Schlüsselrolle. Eine neue Untersuchung zeigt anhand von zehn Fallstudien, wie die praktische Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten entlang globaler Lieferketten gelingt.

Das Lieferkettengesetz kommt – ab 2023 gilt es für Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitenden, ab 2024 mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden. Ziel ist es, den Schutz grundlegender Menschenrechte zu verbessern und insbesondere das Verbot von Kinderarbeit durchzusetzen. Auch Umweltbelange sind relevant, wenn sie zu Menschenrechtsverletzungen führen.

Viele Unternehmen suchen nach Anregungen für die praktische Umsetzung des Lieferkettengesetzes. In der neuen Studie „Mit Verantwortung zum Erfolg“ gewähren zehn Vorreiterunternehmen Einblicke und zeigen, wie die unternehmerische Praxis mit menschenrechtlicher Sorgfalt gestaltet werden kann. Dazu gehören Dax-Unternehmen mit mehr als 250.000 Beschäftigten, wie Daimler oder Siemens, aber auch mittelständische Unternehmen wie Bierbaum-Proenen und ein eigentümergeführtes Unternehmen wie das Schmuckatelier Thomas Becker.

Titelblatt: Mit Verantwortung zum Erfolg: Praktische Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt in 10 Unternehmen

Mit Verant­wor­tung zum Erfolg: Prak­tische Um­setzung men­schen­recht­licher Sorg­falt in 10 Unternehmen

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 10/2021 | Dateigröße 5 MB, Seiten 126 Seiten
Cover: Moving with responsibility towards success: Practical implementation of human rights due diligence in 10 companies

Moving with responsibility towards success: Practical implementation of human rights due diligence in 10 companies

Dateityp PDF | Sachstandsdatum 10/2021 | Dateigröße 5 MB, Seiten 122 Seiten

Mit Verantwortung zum Erfolg Hintergrund und Kernaussagen der Studie

Siehe auch
Arbeiterin in einer Fabrik in Bangladesch

Die Studie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der GIZ (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) von den Unternehmensberatungen Accenture und twentyfifty erstellt. Die Studieninhalte basieren auf Hintergrundrecherchen und Interviews mit den Vorreiterunternehmen adidas, A. P. Møller-Maersk, BASF, Bierbaum-Proenen, Continental, Daimler, Deutsche Telekom, Merck, Siemens und Thomas Becker Atelier für Schmuck.

  • 10 Umsetzungsbeispiele: Pioniere beschreiben die praktische Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt
  • 34 Erkenntnisse: Synthese der gewonnenen Erfahrungen (Lessons Learned)
  • 20 Zitate: Konkrete Stimmen der Pioniere
  • 16 Praxistipps: Anregungen und Impulse für die Umsetzung

Allen Unternehmen gemein ist die Überzeugung, dass verantwortungsvolles Wirtschaften nicht nur das moralisch Richtige ist, sondern auch notwendig, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Menschenrechtliche Sorgfalt ermöglicht es ihnen, Werte und Verantwortung systematisch in konkrete Prozesse und Strukturen zu übersetzen. Sie zeigen anhand vielfältiger Erfahrungen, dass menschenrechtliche Sorgfalt für jedes Unternehmen umsetzbar ist. Sie zeigen auch, dass menschenrechtliche Sorgfalt nicht auf ein bestimmtes Ziel hinsteuert, sondern vielmehr die tägliche Geschäftspraxis verändert – in jedem Unternehmen auf eine ganz eigene Weise.