Regierungsverhandlungen Deutschland steht fest an der Seite der Ukraine

Pressemitteilung vom 1. Dezember 2021 | Kiew – Deutsch­land bleibt ein starker Partner der Ukraine. Bei den Re­gie­rungs­ver­hand­lungen wurden dem Land 96,5 Millionen Euro im Bereich der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit zugesagt.

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Maria Flachsbarth, Parla­menta­rische Staats­se­kre­tärin und deutsche De­le­ga­tions­leiterin er­klärte: "Deutsch­land steht fest an der Seite der Ukraine. Seit dem Aus­bruch des Konflikts in der Ukraine 2014 hat die deutsche Ent­wick­lungs­politik ihr En­ga­ge­ment im Osten des Landes stark aus­ge­baut und unter­stützt ganz ge­zielt die ein­ein­halb Millionen Binnen­ver­trie­benen – etwa durch Be­schäf­ti­gungs­för­de­rung oder neuen Wohn­raum. Unsere Hilfe kommt an! Die Wasser­ver­sor­gung von 1,7 Millionen Menschen wurde ver­bessert, 130.000 Kinder und Jugend­liche können zur Schule oder in die Kita gehen und be­kommen so eine Per­spek­tive. Außer­dem unter­stützen wir die Ener­gie-Un­ab­häng­ig­keit des Landes, indem wir Um­spann­sta­tionen er­neuern, so dass weniger Energie ver­loren geht.

Mit den zugesagten 96 Millionen Euro bleibt Deutsch­land einer der größten bi­late­raler Geber im zivilen Bereich. Damit unter­stützen wir die weitere Mo­der­ni­sierung der Ukraine, etwa um den Energie­sektor vor­an­zu­treiben und stärken die Rechts­staat­lich­keit.

Besonders freue ich mich, dass über 70 deutsch-ukrainische Kommunal­partner­schaften auf­ge­baut wurden, vor allem im Ge­sund­heits- und Sozial­bereich. Zum Beispiel mit Berlin, Celle, Mannheim, Ludwigsburg  oder dem Kreis Lippe."

Ein besonderes Projekt wurde bereits im Sommer 2021 ver­ein­bart, als sich der deutsche Über­fall auf die Sowjet­union und damit auf die Ukraine zum 80. Mal jährte: Die För­de­rung einer würde­vollen Er­inne­rungs­stätte an die anti­se­mi­ti­schen Ver­brechen der deutschen und ru­mä­nischen Besatzer im damals be­setzten Odessa.