Partnerschaft für Infrastruktur und Investitionen Hochrangiges G7-Dialogforum zur Infrastruktur im BMZ

5. Mai 2022 | Berlin – Um nachhaltige Infra­struktur­in­ves­ti­tio­nen sowie bessere Zu­sam­men­arbeit mit den Ent­wick­lungs­banken und dem Privat­sektor zu unter­stützen, hat die G7-Staaten­ge­mein­schaft eine Partner­schaft für Infrastruktur und Investitionen gegründet. Im Rahmen der deutschen G7-Präsident­schaft hat das Bundes­ministerium für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung (BMZ) am 4. Mai zu einem Dialog­forum mit dem Titel "Leveraging Private Capital for Sustainable Infrastructure Development" eingeladen, um die Ziele der Partnerschaft weiter voranzutreiben.

BMZ-Staatssekretär Jochen Flasbarth beim G7-Dialogforum "Leveraging Private Capital for Sustainable Infrastructure Development" am 4. Mai 2022 im BMZ in Berlin

BMZ-Staatssekretär Jochen Flasbarth beim G7-Dialogforum "Leveraging Private Capital for Sustainable Infrastructure Development" am 4. Mai 2022 im BMZ in Berlin

BMZ-Staatssekretär Jochen Flasbarth beim G7-Dialogforum Leveraging Private Capital for Sustainable Infrastructure Development am 4. Mai 2022 im BMZ in Berlin

An der halbtägigen Veranstaltung nahmen Regierungsvertreter aus den G7-Staaten, sowie aus Indien, Indonesien, Senegal und Südafrika und Vertreter von Entwicklungs­banken, des Privat­sektors und der Wissenschaft teil. 

Videovorschaubild: Livestream | G7 high-level dialogue forum: Leveraging private capital for sustainable infrastructure development

Video Leveraging Private Capital for Sustainable In­fra­struc­ture Development

Aufzeichnung des G7-Dialogforums am 4. Mai 2022 im BMZ in Berlin

BMZ-Staatssekretär Jochen Flasbarth wies darauf hin, dass nachhaltige Infrastruktur entscheidend für eine langfristige und erfolgreiche Anpassung an den Klima­wandel ist: "Sie bildet die Basis für neue und hoch­wertige Jobs und damit für soziale Stabilität und Demokratie". Dabei habe der Privat­sektor und eine bessere Zu­sam­men­arbeit aller relevanten Akteure eine zentrale Rolle: "Wir wissen, dass öffentliche Investitionen sehr wichtig sind, aber sie werden die Finanzierungs­lücke allein nicht schließen. Um erfolgreich zu sein, müssen wir mehr privates Kapital und Fach­wissen mobilisieren".

Die G7-Partnerschaft für Infrastruktur und In­ves­ti­tio­nen soll eine nach­haltige und grüne Transition fördern, vor allem in Afrika und im Indo-Pazifik. Sie wurde im letzten Jahr von den G7-Staats- und Re­gie­rungs­chefs in Cornwall angekündigt und wird unter Feder­führung des BMZ weiter­entwickelt. Die Förderung nach­haltiger Infra­struktur und Investitionen ist eines der Schwer­punkt­themen der diesjährigen deutschen G7-Präsidentschaft.

Siehe auch

Das Dialogforum bildet einen wichtigen Baustein auf dem Weg zum G7-Gipfel, der vom 26. bis 28. Juni auf Schloss Elmau stattfindet. Zuvor treffen sich die G7-Ent­wick­lungs­minister am 18. und 19. Mai in Berlin. 

Die Gruppe der 7 (G7) ist ein Forum der Staats- und Regierungschefs aus sieben Industrieländern. Ihr gehören Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA an. Die EU hat einen Be­obachter­status. Am 1. Januar 2022 hat Deutschland die einjährige Präsidentschaft der G7 vom Vereinigten Königreich übernommen.