Pressemitteilung Entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission eingesetzt
Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan: „Die globale Ordnung verschiebt sich – hin zu mehr multipolaren Machtzentren. Wenn Deutschland auch in Zukunft global mitgestalten will, brauchen wir stabile Partnerschaften mit Ländern des Globalen Südens. Diese Partnerschaften aufzubauen und zu festigen ist eine große Stärke der Entwicklungszusammenarbeit. Ziel der neuen entwicklungspolitischen Nord-Süd-Kommission ist es, unsere partnerschaftlichen Beziehungen zu den Ländern des Globalen Südens weiter zu intensivieren und ein globales Netzwerk auszubauen und zu stärken. Es ist ein wichtiges Signal und eine große Freude, dass sich mit Laura Chinchilla und Olaf Scholz zwei weltweit hoch geschätzte und multilateral erfahrene Co-Vorsitzende für diese Aufgabe einsetzen werden.“
Die Kommission wird unabhängig arbeiten und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Privatwirtschaft, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen aus dem Globalen Süden und Globalen Norden besetzt werden. Die Kommission wird aus rund 20 Mitgliedern bestehen.
Das BMZ wird sich bei der Begleitung der Kommission mit dem Auswärtigen Amt abstimmen. Im nächsten Schritt werden die Kommissionsmitglieder von den Co-Vorsitzenden benannt.
Die ENSK wird zudem einen strategischen Begleitkreis erhalten, der Vertreterinnen und Vertreter aus Parlament, anderen Bundesressorts, Privatwirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft, Politischen Stiftungen, Zivilgesellschaft, Organisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und der Jugend zusammenbringen wird.
Der Start der Kommission mit den beiden Vorsitzenden Laura Chinchilla und Olaf Scholz erfolgt am 30. Juni im Rahmen der Hamburg Sustainability Conference (HSC) in Hamburg.
Der Abschluss der Kommission ist zum Ende der 21. Legislaturperiode geplant.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.bmz.de/ensk (Externer Link)