Pressemitteilung „1000 Schulen für unsere Welt“ – Entwicklungsministerin Alabali Radovan übernimmt Schirmherrschaft
Entwicklungsministerin Alabali Radovan: „Bildung ist das Fundament für eine bessere Zukunft. Sie ist Grundlage für ein selbstbestimmteres Leben – besonders für Mädchen – und für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Ich war diese Woche in Sierra Leone und habe dort erlebt, wie zentral Schulen für die junge Generation sind – nicht nur für ihre Bildung und Gesundheit, sondern auch für bessere Perspektiven. Denn wie überall auf der Welt gilt auch dort: Mehr Bildung bedeutet mehr Chancen. Mit meiner Schirmherrschaft für diese Initiative möchte ich ein klares Zeichen setzen für globale Chancengerechtigkeit.“
„1000 Schulen für unsere Welt“ ist eine Gemeinschaftsinitiative, die von den drei kommunalen Spitzenverbänden - dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund – ins Leben gerufen wurde. Seit dem Start 2018 konnte bereits mit dem Bau von über 300 Schulen in 30 Ländern begonnen werden. Städte, Landkreise, Gemeinden sowie die lokale Wirtschaft und engagierte Bürgerinnen und Bürger haben dafür bisher rund 13 Millionen Euro an Spenden mobilisiert.
Die Präsidenten der kommunalen Spitzenverbände Oberbürgermeister Burkhard Jung (Deutscher Städtetag), Landrat Dr. Achim Brötel (Deutscher Landkreistag) und Bürgermeister Ralph Spiegler (Deutscher Städte- und Gemeindebund): „Wir danken Frau Ministerin Alabali Radovan für die Übernahme der Schirmherrschaft. Schulbildung ist und bleibt zentral für die Zukunft von Kindern weltweit. Mit der Initiative leisten Kommunen einen kleinen, aber wertvollen Beitrag für einen gerechteren Zugang zu Bildung. Die Initiative “1000 Schulen für unsere Welt„ zeigt anschaulich das Engagement der Städte, Landkreise und Gemeinden, die mit ihrer Arbeit sowohl in Deutschland als auch international durch Partnerschaften und Kooperationsprojekte eine positive Wirkung für die Menschen vor Ort erzielen.“
Die Erfahrung aus den Schulprojekten zeigt, dass Bildung und Ernährung eng miteinander verknüpft sind. Schulen bieten nicht nur Zugang zu Wissen, sondern auch zu Mahlzeiten, die für die Entwicklung und Konzentration der Kinder wichtig sind. Das erhöht auch für die Eltern den Anreiz, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Besonders Mädchen profitieren von den neuen Schulen, da sie dadurch bessere Chancen auf ein stabiles Einkommen und ein selbstbestimmtes Leben erhalten. Bildung ist somit ein zentraler Baustein für Gleichberechtigung und nachhaltige Entwicklung.
Weitere Informationen:
- Zur Initiative „1000 Schulen für unsere Welt“ und zu den Möglichkeiten einer Beteiligung unter: www.1000schulenfuerunserewelt.de (Externer Link)
- Zum BMZ-Engagement im Bereich Schulernährung unter: Gesunde Ernährung für alle Kinder: Schulernährungsprogramme weltweit | BMZ