Vertragsstaatenkonferenz (COP)

COP steht für den englischen Begriff „Conference of the Parties“, auf Deutsch „Konferenz der Vertragsparteien“ oder „Vertragsstaatenkonferenz“. Gemeint ist ein Treffen der Staaten, die einem bestimmten internationalen Abkommen beigetreten sind.

Bei der UN-Klimakonferenz ist dieses Abkommen die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen). Die beteiligten Staaten prüfen, wie die vereinbarten Klimaziele umgesetzt werden, und beschließen weitere Schritte. Die COP ist das höchste Entscheidungsgremium des jeweiligen Abkommens. Auch andere Abkommen, etwa das Übereinkommen über die biologische Vielfalt, haben eine eigene COP.

Die bekannteste dieser Konferenzen ist die UN-Klimakonferenz, oft auch Weltklimakonferenz genannt. Seit ihrem ersten Treffen 1995 in Berlin kommen die Vertragsstaaten in der Regel einmal im Jahr zusammen. Die Zahl hinter der Abkürzung bezeichnet die jeweilige Tagung: COP29 (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) steht beispielsweise für die 29. Vertragsstaatenkonferenz. Zu den zentralen Themen gehören die Verringerung von Treibhausgasemissionen, die Anpassung an die Folgen des Klimawandels und die finanzielle Unterstützung von Entwicklungsländern bei diesen Aufgaben.