Bei der Preisverleihung zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik "alle für EINE WELT für alle" zeichnete Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze 22 Gewinnergruppen für ihr Engagement aus.

Wettbewerb Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik

Extreme Armut vollkommen beseitigen? Zugang zu sauberem Wasser für alle? Ein gesundes Leben für Menschen jeden Alters weltweit und ausnahmslos? Diese und 14 weitere Ziele, bekannt als die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, kurz SDGs, wurden in der Agenda 2030 (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen einstimmig verabschiedet. Große Ziele, doch: Wie steht es um deren Umsetzung? Welche der SDGs sind bis 2030 realistisch erreichbar? Bei welchen muss die Weltgemeinschaft noch mehr Kräfte aufbieten? Und was braucht es an Veränderungen, um diese Ziele noch rechtzeitig erfüllen zu können?

Genau hier knüpft der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ an. Alle zwei Jahre ruft der Schulwettbewerb Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen und Schulformen dazu auf, sich mit entwicklungspolitischen Themen auseinanderzusetzen und eigene Projekte und Handlungsideen hierzu zu entwickeln.

Die zehnte Wettbewerbsrunde lief im Schuljahr 2021/2022.

Ihr Thema war:

„Der Countdown läuft: Es ist Zeit für Action!“

Am 21. Juni 2022 hat Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze in Berlin die Gewinner und Gewinnerinnen auszeichnen.

Eine neue Runde startet voraussichtlich zum Schuljahresbeginn 2023/2024. Ab dann können wieder Beiträge zum Wettbewerb eingereicht werden.


Preisverleihung am 21. Juni 2022 22 Haupt- und Sonderpreise in fünf Kategorien

Bei der Preisverleihung zum Schulwettbewerb "alle für EINEWELT für alle" in Berlin wurden Schülerinnen und Schüler für ihr entwicklungspolitisches Engagement ausgezeichnet.

Bei der Preisverleihung zum Schulwettbewerb „alle für EINEWELT für alle“ in Berlin wurden Schülerinnen und Schüler für ihr entwicklungspolitisches Engagement ausgezeichnet.

Bei der Preisverleihung zum Schulwettbewerb alle für EINEWELT für alle in Berlin wurden Schülerinnen und Schüler für ihr entwicklungspolitisches Engagement ausgezeichnet.

Der erste Preis in Kategorie 1 (Klassen 1 bis 4) ging an die Albert-Schweitzer-Schule in Langen (Hessen), in Kategorie 2 (Klassen 5 bis 7) an das Gymnasium Netphen in Netphen (Nordrhein-Westfalen), in Kategorie 3 (Klassen 8 bis 10) an die Rehbergschule in Herborn (Hessen) und in Kategorie 4 (Klassen 11 bis 13) an das Regionale Bildungszentrum Wirtschaft in Kiel (Schleswig-Holstein).

Als besonders engagierte Schulen wurden in Kategorie 5 das Erich Kästner Gymnasium in Laatzen (Niedersachsen), die Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen in Neunkirchen (Saarland), das Kurt-Huber-Gymnasium in Gräfelfing (Bayern), das Regionale Bildungszentrum Wirtschaft Kiel in Kiel (Schleswig-Holstein) und die Schule Am Wingster Wald in Wingst (Niedersachsen) mit dem Schulpreis ausgezeichnet.

Das Tilman-Riemenschneider-Gymnasium in Osterode am Harz (Niedersachsen) gewann den Sonderpreis zur Unterstützung eines Schüleraustauschs im Rahmen des entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramms „ENSA“.

Die zivilgesellschaftlichen Partner des Schulwettbewerbs prämierten unter dem Titel „Hoffnungsträger“ Wettbewerbsbeiträge, die in besonderem Maße zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Einsatz für eine zukunftsfähige, nachhaltige Welt die Perspektive von Menschen im Globalen Süden auf Augenhöhe einbeziehen.

Rückblick

Unter dem Motto „Meine, deine, unsere Zukunft?! Lokales Handeln – globales Mitbestimmen.“ lief 2019/2020 die neunte Runde des Wettbewerbs.

Schülerinnen und Schüler aller Klassen und Jahrgangsstufen waren bis zum 2. März 2020 aufgerufen, sich mit eigenen und fremden Vorstellungen von einem zukunftsfähigen Zusammenleben in der EINEN WELT auseinanderzusetzen und ihre Möglichkeiten zur demokratischen Mitgestaltung dieser Zukunft auszuloten:

In welchen Themenfeldern werden Entscheidungen getroffen, die ausschlaggebend für eine nachhaltige Entwicklung sind? Wie und wo kann ich mich in meinem Umfeld, in meiner Schule, in meiner Stadt, im Rahmen zivilgesellschaftlicher Initiativen oder bei politischen Jugendorganisationen für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen? Und wie kommt man eigentlich zu einer gemeinsamen Entscheidung, wenn verschiedene Personen und gesellschaftliche Gruppen ganz unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie die Zukunft aussehen soll?

Diese und weitere Fragen hatten Platz in den Wettbewerbsbeiträgen der Kinder und Jugendlichen. Ob Texte, Fotos, Filme, Kunstwerke, Theater- oder Musikstücke, Plakate oder digitale Arbeiten – gesucht wurden vielfältige, ideenreiche Projekte, Konzepte und Handlungsideen in jeder denkbaren Form.

Nach dem Einsendeschluss am 2. März 2020 wurden alle eingereichten Beiträge von einer fachkundigen Jury bewertet und die Preisträgerbeiträge bestimmt.

22 Gewinnerbeiträge bei digitaler Preisverleihung ausgezeichnet

Die Gewinnerbeiträge zur neunten Runde des Schulwettbewerbs sind gekürt: Im Rahmen einer digitalen Preisverleihung zeichnete der damalige Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller am 10. Dezember 2020 die Gewinnerinnen und Gewinner aus, die sich mit ihren Projekten zum Motto „Meine, deine, unsere Zukunft?! Lokales Handel – globales Mitbestimmen“ für die EINE WELT engagiert hatten.

Weitere Informationen über den Wettbewerb 2019/2020 gibt es auf der Website des Schulwettbewerbs: www.eineweltfueralle.de (Externer Link).

Stand: 21.06.2022