Staatssekretär Annen reist zum Doha-Forum Erfolgreiche Sicherheitspolitik muss umfassend sein

Pressemitteilung vom 25. März 2022 | Berlin/Doha – Putins Angriff auf die Ukraine wird die andauernden Krisen auf der Welt, wie zum Beispiel steigende Nahrungsmittelpreise, weiter verschärfen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesentwicklungsministerium (BMZ), Niels Annen, reist heute zum Doha-Forum 2022. Dort wird er mit verschiedenen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern darüber diskutieren, welche Rolle Entwicklungspolitik in den derzeitigen Krisen spielen kann.

Parlamentarischer Staatssekretär Niels Annen: „Putins Angriff auf die Ukraine wirkt sich auch auf die entlegensten Gegenden der Erde aus. Er verursacht Nahrungsmittelknappheit und wirft die Bemühungen bei der Bewältigung des Klimawandels zurück. Die Länder des globalen Südens werden besonders leiden – dort, wo es ohnehin an Stabilität mangelt, wird es nun noch fragiler. Wir müssen gegensteuern – in der Ernährungssicherung, im Gesundheitsschutz, in der Energiesicherheit. Nie war Entwicklungspolitik so wichtig wie heute.“

Der Parlamentarische Staatssekretär wird in Doha hochrangige politische Gespräche mit anderen Teilnehmenden an der Konferenz führen. Vorgesehen sind unter anderem Treffen mit dem Leiter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen Achim Steiner sowie mit den Außenministern von Jordanien, Mexiko und Oman und der Außenministerin von Libyen. Darüber hinaus wird Annen an einer Paneldiskussion zum Thema „Between Full Retreat and Reengagement: Afghanistan & the Role of the West“ teilnehmen.

Parlamentarischer Staatssekretär Niels Annen: „Die Entscheidung der Taliban, Mädchen weiter vom Schulunterricht auszuschließen, ist unakzeptabel und ist nur ein Beispiel dafür, was einer Zusammenarbeit mit ihnen im Weg steht. Gleichzeitig dürfen die staatlichen Strukturen in Afghanistan, die in den letzten 20 Jahren auch mit unserer Unterstützung aufgebaut wurden, nicht vollends zusammenbrechen. Wir stehen an der Seite der afghanischen Bevölkerung und werden deswegen auch weiterhin dazu beitragen, die Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Wir werden im Sinne des Humanitarian-Development-Peace Nexus dazu beitragen, die Situation der Menschen in Afghanistan zu erleichtern.“

Die Panels des Doha-Forums können in einem Livestream betrachtet werden. Eine Onlineregistrierung ist dafür erforderlich: https://subscribe.dohaforum.org (Externer Link)