Pressemitteilung Alabali Radovan reist zur UN-Generalversammlung nach New York

22. September 2026 | Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan trifft heute zu einer dreitägigen Reise in New York City ein: Anlässlich der Eröffnung der Generaldebatte setzt sich Alabali Radovan für eine starke UN ein. Dabei vertritt die Bundesministerin die deutsche Position einer reformierten, effizienteren und weiterhin wertegeleiteten UN.

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan: „Deutschland ist angewiesen auf internationale Zusammenarbeit und weltweite Partnerschaften. Wir stellen uns den großen Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam – über Landesgrenzen hinweg und mit Lösungen, die verbinden. Die Vereinten Nationen sind das einzige Forum, in dem 193 Länder unserer Welt mit einer Stimme vertreten sind. Die UN steht für den gemeinsamen Wunsch der Menschheit nach Frieden und Gerechtigkeit, ihr Kern ist das Prinzip internationaler Zusammenarbeit. Alle Menschen überall auf der Welt profitieren von einer starken UN – die Frieden absichert, Armut bekämpft und nachhaltige Entwicklung voranbringt.“

Entwicklungsministerin Alabali Radovan setzt sich für eine UN ein, die handlungsfähig ist, Konflikte entschärft, Krisen vorbeugt und Entwicklung möglich macht. Alabali Radovan unterstreicht mit ihrer Reise Deutschlands Rolle als verlässlicher Partner der UN und setzt sich im Kreis der UN-Mitgliedsstaaten für Vertrauen, Solidarität und gemeinsames Handeln ein.

Die Entwicklungsministerin vertritt, gemeinsam mit Außenminister Wadephul und Umweltminister Schneider, die Bundesregierung bei der Eröffnung der Generaldebatte. Die diesjährige UN-Generalversammlung steht im Zeichen geopolitischer und wirtschaftlicher Umbrüche. (Externer Link)

Der anstehende Wechsel an der Spitze der Vereinten Nationen eröffnet ein politisches Zeitfenster: Zum Ende der Amtszeit von António Guterres und der Übergabe an seine Nachfolge geht es darum, Prioritäten neu zu setzen und Handlungsfähigkeit zu stärken. Entwicklungsministerin Alabali Radovan hat dafür bereits eigene Akzente eingebracht – etwa mit der Einberufung der entwicklungspolitischen Nord-Süd-Kommission, die die Beziehungen zu den Ländern des Globalen Südens intensivieren und zu einem globalen Netzwerk ausbauen soll.

Entscheidend wird sein, diesen Aufbruch auch in den anstehenden UN-Reformen sichtbar zu machen. Diese dürfen nicht nur auf Effizienzgewinne und den Abbau bürokratischer Hürden zielen, sondern müssen zugleich die zentralen Werte der UN-Charta stärken: Menschenrechte, Frieden, Geschlechtergerechtigkeit und der Kampf gegen den Klimawandel müssen für die UN handlungsleitend bleiben.

Im Rahmen der Generaldebatte setzt sich die Entwicklungsministerin dafür ein, dass Steuersysteme weltweit gerechter werden, privatwirtschaftliche Investitionen für Entwicklung mobilisiert werden und die Forderungen aus dem Compromiso de Sevilla gezielt umgesetzt werden. Die Entwicklungsministerin nimmt außerdem an Veranstaltungen zur Lage und Lösungen für den Nahost-Konflikt teil (Externer Link)und lädt zu einer Veranstaltung ein, um Lösungen für die Folgen der Schließung der Straße von Hormus und des El Niño auf den globalen Handel und insbesondere die Ernährungssicherheit zu beraten.

Zudem stehen zahlreiche bilaterale Termine auf dem Programm. So trifft sich Alabali Radovan unter anderem mit dem Außenminister von Nepal und die Staatsministerin für Entwicklungszusammenarbeit Großbritanniens, sowie die Direktorin des Bevölkerungsprogramms der UN und den Direktor des UN-Entwicklungsprogramms.