Statement Bundesministerin Alabali Radovan zum aktuellen Ausbruch des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda
„Die Lage ist extrem ernst: Die Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union hat für den gesamten Kontinent den Notstand ausgerufen. Jetzt heißt es: Schnell handeln, um eine weitere Ausbreitung des gefährlichen Virus zu verhindern. In diesem Moment zahlt sich aus, dass wir mit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit schon seit vielen Jahren in die Pandemievorsorge in Zentralafrika investieren: In den Aufbau von Frühwarnsystemen, die jetzt Alarm schlagen; in Trainings von medizinischen Fachleuten, die jetzt im Einsatz sind; in Labore, in denen jetzt im Akkord getestet wird. Gemeinsam mit unseren afrikanischen Partnern vor Ort können wir schnell weitere Unterstützung bereitstellen – 500 Schutzanzüge für medizinisches Personal sollen nächste Woche ausgeliefert werden, ein Schulungsmarathon zum sicheren Umgang mit Ebola-Verdachtsfällen ist in Vorbereitung, unsere “Schnell Einsetzbare Expert*innengruppe Gesundheit„ (SEEG) bereitet sich auf ihren nächsten Einsatz vor. Der Ausbruch zeigt aber auch: Wer bei der internationalen Zusammenarbeit für Gesundheit spart, gefährdet Menschenleben – aktuell in Zentralafrika, aber auch schnell darüber hinaus.“