Hauptinhalt

C

Cartagena-Protokoll


Das internationale Abkommen über die biologische Sicherheit trat 2003 in Kraft und wird nach dem Ort der letzten Ver­hand­lungen im kolum­bianischen Cartagena kurz Cartagena-Protokoll genannt. Das Abkommen legt völker­recht­lich ver­bind­liche Regeln über den grenz­über­schrei­ten­den Handel, die Hand­habung und den Um­gang mit lebenden gen­tech­nisch veränderten Orga­nismen fest. Erstmals hat dabei der Schutz von Gesundheit und Umwelt Vor­rang vor wirt­schafts­po­li­tischen Erwä­gungen. Es gibt dem­ent­sprech­end Vertrags­staaten das Recht, Auflagen oder Verbote für die Einfuhr von gen­technisch veränderten Organismen zu ver­hängen, auch ohne dass end­gültige Beweise zu den mög­lich­en Gefahren vorliegen. Das Cartagena-Protokoll verankert somit das Vorsorgeprinzip.

Ausführliche Informationen über das deutsche Engagement zur Umsetzung des Cartagena-Protokolls finden Sie hier

Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen

BMZ-Adventskalender 2017

Gewinnen Sie 24 Einblicke in die deutsche Entwicklungszusammenarbeit und mit etwas Glück eine Überraschung!

Hier geht es zum BMZ-Adventskalender 2017!