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Stichwörter zum Buchstaben A

Abfall

Abfälle im Wohnumfeld beein­trächtigen die Sied­lungs­hygiene und stellen be­son­dere Ge­sund­heits­risiken dar. Gerade ärmere Be­völ­ke­rungs­schichten in in­for­mellen Sied­lungen sind hier­von be­trof­fen. Eine nachhaltige Ab­fall­wirt­schaft er­füllt wich­tige ent­wick­lungs­poli­tische Ziele, denn sie ist von zentraler Bedeutung für:

  • die Gesundheit, die Lebensqualität und das Einkommen von Menschen, insbesondere der armen und benachteiligten Bevölkerung,

  • den Schutz der Umwelt und die effiziente Nutzung von natürlichen Ressourcen sowie

  • die Minderung von Treibhausgasen und damit für den Klimaschutz.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt ihre Partner dabei, die Chancen einer geordneten Abfall­wirt­schaft zu nut­zen und eine Kreis­lauf­wirt­schaft aufzubauen. Das bedeutet: Ab­fall sollte so weit wie mög­lich ver­mie­den werden. Wo dies nicht ge­lingt, sollte er als Res­source wieder­ver­wer­tet werden. Der Rest­abfall muss ohne Gefahr für Menschen und Umwelt entsorgt werden.

Abnahmegarantien für Impfstoffe

Abnahmegarantien für Impf­stoffe (Advanced Market Commitments, AMC) sollen die Erforschung, Ent­wick­lung und Ver­füg­bar­keit von Impf­stoffen in Ent­wick­lungs­ländern verbessern und dadurch die Ver­breitung von Infektions­krank­heiten eindämmen. Das Modell sieht vor, dass Staaten, in­ter­na­ti­o­nale Or­ga­ni­sa­ti­on­en und Stiftungen die Forschung von Pharma­unternehmen sub­ven­tio­nieren und ihnen die Abnahme neu entwickelter Impf­stoffe zu einem vorab fest­gelegten Preis garantieren.

Deutsch­land beteiligt sich bislang nicht an den Abnahme­garantien, da bei der Umsetzung dieses Modells in einer Pilot­phase zur Bereit­stellung von Impf­stoffen gegen Pneumokokken (Verursacher von schwer­wiegenden Infektions­krank­heiten, ins­be­son­dere der Atem­wege und Hirn­haut­entzündungen) zahl­reiche offene Fragen bestanden. Zum Beispiel: Wie erfolgt die Preis­findung? Wer trägt die Kosten, wenn sich die Forschungsarbeiten als lang­wieriger und teurer heraus­stellen als erwartet? Ist die Industrie bereit, auch nach Auslaufen der AMC dauer­haft Impf­stoffe zum reduzierten Preis bereit­zustellen?

2014 ist eine Evaluierung des Instruments (AMC Impact Assessment) vorgesehen, die eine umfassende Bewertung der Wirkungen vorsieht und Empfehlungen für die zukünftige Ausrichtung erarbeitet.

Ausführliche Informationen über Abnahme­garantien für Impfstoffe finden Sie hier

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Access and Benefit Sharing (Gerechter Vorteilsausgleich, ABS)

Ein zentrales Anliegen des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) ist es, den Zu­gang zu ge­ne­tischen Res­sourcen zu regeln und die sich aus ihrer Nutzung er­ge­benden Ge­winne gerecht aufzuteilen (englisch: Access and Benefit Sharing, ABS). Um für dieses Ziel eine rechts­ver­bind­liche Grund­lage zu schaffen, wurde auf der 10. Vertrags­staaten­konferenz der CBD das Nagoya-Protokoll verabschiedet.

Das Protokoll sieht vor, dass einerseits der Zugang ("Access") zu genetischen Ressourcen eines Landes rechtssicher gestaltet wer­den soll. Andererseits sollen die Her­kunfts­länder solcher Res­sour­cen an den Gewinnen, die ein Nutzer erzielt (bei­spiels­weise bei der Ver­mark­tung von Kosmetika, Medikamenten oder Nah­rungs­mitteln), gerecht beteiligt werden ("Benefit Sharing"). Somit dient das Protokoll auch dazu, Biopiraterie zu unterbinden.

Ausführliche Informationen über das deutsche Engagement im Bereich ABS finden Sie hier

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Afghanistan

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit mit Afghanistan finden Sie hier

African Peer Review Mechanism (APRM)

Der African Peer Review Mechanism (APRM) dient afrikanischen Staaten als Instrument zur gegen­seitigen Beratung, Beurteilung und Un­ter­stüt­zung in Fragen der guten Regie­rungs­führung. Dahinter steht der Anspruch, eigene Antworten auf die wichtigsten Probleme des Kontinents zu formulieren. Im Dialog miteinander erarbeiten die Teilnehmer­staaten Standards für demo­kra­tische, administrative, soziale und wirt­schaft­liche Verbesserungen und kontrollieren deren Umsetzung.

Der APRM wurde 2002 als Teil der Ent­wick­lungs­initiative New Partnership for Africa’s De­vel­op­ment (NEPAD) ins Leben gerufen. Die Teil­nahme ist frei­willig und steht allen Mit­glieds­staaten der Afrikanischen Union (AU) offen. Zum APRM gehört auch ein inner­staat­licher Dialog­prozess, der alle wichtigen politischen und gesell­schaft­lichen Kräfte einbeziehen soll, unter anderen die Medien und zivil­gesell­schaftliche Gruppen .

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Afrikabeauftragter
Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB)

Die Afrikanische Entwicklungsbank (African Development Bank, AfDB) ist eine regionale Ent­wick­lungs­finanzie­rungs­institution. Oberste Ziele der Bank sind die nachhaltige Armutsbekämpfung und die Verbesserung der Lebensbedingungen in Afrika. Wichtige Förderbereiche sind Infrastruktur, gute Regierungsführung und regionale Integration. Zur AfDB-Bankengruppe gehören neben der Afrikanischen Entwicklungsbank auch der Afrikanische Ent­wick­lungs­fonds und der Nigeria Trust Fund.

Ausführliche Informationen über die AfDB finden Sie hier

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Afrikanischer Entwicklungsfonds (ADF)

Der Afrikanische Entwicklungs­fonds (African Development Fund, ADF) ist Teil der Banken­gruppe Afrika­nische Ent­wick­lungs­bank (African Develop­ment Bank, AfDB). Er gewährt den am wenigsten entwickelten Ländern (Least Developed Countries, LDC) in Afrika finanzielle Hilfen in Form von Zuschüssen und Krediten zu besonders günstigen Konditionen.

Ausführliche Informationen über den ADF finden Sie hier

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Afrikanische Union

Die Afrikanische Union (AU) ist der wichtigste regionale Zusammen­schluss afrikanischer Staaten. Die AU wurde 2002 im süd­afrikanischen Durban in Nach­folge der Orga­ni­sa­tion für Afrikanische Einheit (OAU) gegründet. Ihr Haupt­ziel ist die soli­darische Zu­sam­men­ar­beit der Mit­glieds­staaten, um Frieden und Wohlstand für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Kontinents zu erreichen.

Die Afrikanische Union engagiert sich besonders in regionalen Konflikten und führt eigene diplomatische und militärische Missionen durch. Weitere Handlungs­felder sind die Ver­bes­se­rung von Regie­rungs­führung und In­sti­tu­tionen, die Vertretung afrikanischer Interessen auf globaler Ebene, die Stärkung der Men­schen­rech­te, die Förderung eines nach­haltigen wirt­schaft­lichen Wachstums und der Ausbau der regionalen Infra­struk­tur.

Die AU und die Euro­päische Union arbeiten seit 2007 im Rahmen der Afrika-EU-Partner­schaft zusammen. Neben dem politischen Dialog sollen gemeinsame Entwicklungs­programme die Zu­sam­men­ar­beit zwischen Afrika und Europa vertiefen.

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit mit der Afrikanischen Union Sie hier

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Agenda 2030

Am 25. September 2015 wurde auf einem UN-Gipfel in New York die "Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" verabschiedet. Sie hat die Form eines Weltzukunftsvertrags und enthält 17 Entwicklungsziele. Die Agenda 2030 ist das erste internationale Abkommen, in dem das Prinzip der Nach­hal­tig­keit mit der Armutsbekämpfung und der ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklung verknüpft wird.

Die Agenda soll helfen, allen Menschen weltweit ein Leben in Würde zu ermöglichen. Sie soll Frieden fördern und sie soll dazu beitragen, dass alle Menschen in Freiheit und einer intakten Umwelt leben können.

Die Agenda richtet sich an alle Staaten der Weltgemeinschaft. Sie sind gleichermaßen aufgefordert, sich für die in ihr formulierten Entwicklungsziele einzusetzen – eine Einteilung in "Geber" und "Nehmer" oder in "erste", "zweite" und "dritte Welt" gibt es in der Agenda nicht.

Ausführliche Informationen über die Agenda 2030 und ihre 17 Entwicklungsziele finden Sie hier.

Agenda 21

Die Agenda 21 (Agenda = Tages­ordnung) wurde 1992 bei der UN-Kon­ferenz für Um­welt und Ent­wick­lung in Rio de Janeiro ver­ab­schie­det und ist ein ent­wicklungs- und um­welt­poli­tisches Aktions­pro­gramm mit kon­kreten Hand­lungs­empfeh­lungen für das 21. Jahr­hun­dert. Sie for­dert eine neue Ent­wicklungs- und Um­welt­partner­schaft zwischen den In­dus­trie­staaten und den armen Län­dern. Wich­tige ent­wick­lungs­poli­tische Ziele wie Armuts­be­kämp­fung und nach­hal­tige Be­wirt­schaf­tung der natür­lichen Res­sourcen Wasser, Boden und Wald sind hier eben­so ver­an­kert wie um­welt­poli­tische Ziele, etwa die Re­du­zie­rung des Treib­haus­effektes. Die Agenda 21 betont, dass auch regie­rungs­un­ab­hängige Orga­ni­sa­tionen und Ein­rich­tungen an poli­tischen Ent­schei­dungen zu be­tei­ligen sind. Sie de­fi­niert Nach­hal­tig­keit als über­grei­fendes Ziel der Politik.

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Agrarsubventionen

Subventionen der Industrie­staaten für ihre eigene Land­wirt­schaft machen es den Menschen in den Ent­wick­lungs­ländern schwer, ihre Er­zeug­nisse wett­be­werbs­fähig auf dem Welt­markt ab­zu­set­zen. Die Preise der Industrie­län­der lie­gen durch die Sub­ven­tionen häu­fig weit unter den Pro­duk­tions­kosten. Faire Chancen für Ent­wick­lungs­länder sind auf dem Welt­markt nur er­reich­bar, wenn die In­dus­trie­länder ihre Agrar­ex­port­sub­ven­tionen ab­bauen und Han­dels­hemm­nisse für den Im­port von Waren aus Ent­wick­lungs­ländern be­sei­tigen. Für diese Ziele setzt sich die deutsche Bun­des­re­gie­rung mit ihrer inter­natio­nalen Entwicklungs- und Handels­politik ein.

Ausführliche Informationen über das deutsche Engagement zum Abbau von Agrarsubventionen finden Sie hier

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Agrobiodiversität

Agrobiodiversität ist ein Bestandteil der biologischen Vielfalt und um­fasst die Viel­falt der land­wirt­schaft­lich genutzten Pflanzen- und Tier­arten sowie Öko­systeme. Sie dient sowohl der An­pas­sung der Land­wirt­schaft an globale Um­welt­ver­ände­rungen als auch der Er­näh­rungs­sicherung. Agro­bio­di­ver­si­tät leis­tet damit einen ent­schei­denden Bei­trag zur Armuts­min­de­rung in den Ent­wick­lungs­ländern. Die ur­sprüng­lich vor­han­dene Viel­falt von Nutz­pflanzen und Nutz­tieren ist jedoch welt­weit stark rück­läufig. Grund hier­für ist in erster Linie die moderne Land­wirt­schaft selbst, die sich auf wenige er­trag­reiche Arten kon­zen­triert. Die deutsche Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit för­dert des­halb den Erhalt der land­wirt­schaft­lichen Viel­falt durch zahl­reiche Maß­nah­men im Bereich der ländlichen Entwicklung.

Ausführliche Informationen über das deutsche Engagement zum Schutz der Agro­bio­diver­si­tät finden Sie hier

Ägypten

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit mit Ägypten finden Sie hier

Aid for Trade

Mit dem englischen Be­griff "Aid for Trade" werden han­dels­be­zogene ent­wick­lungs­poli­tische Maß­nah­men be­schrie­ben. Mit diesen unter­stützt Deutsch­land seine Partner­länder dabei, ihren Handel zu libera­li­sieren und zu­gleich not­wen­dige be­glei­tende Re­form­schritte ein­zu­leiten. Denn Außen­handel ist zwar ein wichtiger Bau­stein für an­hal­tendes Wachs­tum und hat großes Poten­zial, maß­geb­lich zu nachhaltiger Entwicklung bei­zu­tragen. Aller­dings führt Han­dels­libera­li­sierung nicht auto­ma­tisch zu mehr Han­del, Armuts­redu­zie­rung und Ent­wick­lung. Oft fehlt den Ent­wick­lungs­ländern das Wis­sen, die Infra­struk­tur und die finan­zielle und per­sonelle Aus­stat­tung, um Handels­chancen posi­tiv nut­zen und Risiken mini­mieren zu können.

Hier unterstützt das BMZ seine Partner­länder durch Aid for Trade. Die Re­gie­rungen wer­den be­raten, wie sie ihre poli­tischen Stra­te­gien und Ver­hand­lungs­posi­tionen for­mu­lieren und Ab­kom­men wirk­sam um­set­zen können. Der Privat­sektor und die Land­wirt­schaft werden dabei unter­stützt, ihre Leis­tungs­fähig­keit zu stei­gern, ihr An­gebot aus­zu­weiten und ihre Ex­port­chancen zu er­höhen. Ge­för­dert wer­den zum Bei­spiel die Stei­gerung von Pro­duk­ti­vi­tät und Wett­be­werbs­fähig­keit, die Ein­füh­rung neuer Pro­dukte, der effi­ziente Ein­satz von Res­sourcen und die Ein­hal­tung von Qualitäts-, Sozial- und Umweltstandards.

Deutschland ist mit jährlich etwa 1,8 Millionen Euro dritt­größter bila­teraler Geber von Aid for Trade.

Ausführliche Informationen über deutsche Positionen im Welt­handels­system finden Sie hier

Aids

Das Kurzwort Aids steht für "Acquired Immune Deficiency Syndrome" und be­deu­tet "er­wor­benes Immun­schwäche-Syndrom". Die Krank­heit wird durch das HI-Virus her­vor­ge­rufen (mensch­liches Immun­schwäche-Virus, englisch: Human Immuno­de­ficiency Virus, HIV), der das Immun­system des In­fi­zierten zer­stört. Die Krank­heit hat sich auf der ge­samten Welt ver­brei­tet. Bis­lang gibt es für sie kein Heil­mittel, son­dern nur eine Be­hand­lung, die den Krank­heits­ver­lauf zum Still­stand bringen kann. Nach An­gaben des Aids-Pro­gramms der Ver­einten Na­tionen (UNAIDS) leben der­zeit mehr als 33 Mil­lionen Menschen mit dem HI-Virus, davon mehr als zwei Drit­tel in den Staaten Afri­kas süd­lich der Sahara. Trotz viel­fäl­tiger natio­naler und inter­natio­naler An­stren­gungen und er­reich­ter Er­folge bleibt HIV ein wesent­liches Ent­wick­lungs­hemm­nis. Denn in den Län­dern mit hoher HIV-Rate werden wirt­schaft­liche und soziale Fort­schritte durch die Epi­de­mie deut­lich erschwert.

Die internationale Gemein­schaft verfolgt das Ziel, mög­lichst allen Menschen welt­weit, die von HIV be­trof­fen sind, Zu­gang zu Prä­ven­tion, Be­hand­lung, Ver­sor­gung und Pflege zu ver­schaf­fen. Die deutsche Ent­wick­lungs­zusamme­narbeit unter­stützt Partner­länder bei der Um­set­zung von ent­sprechenden Pro­grammen und stellt dafür um­fang­reiche Finanz­mittel zur Verfügung.

Ausführliche Informationen zum Thema HIV und Aids in der Entwicklungszusammenarbeit finden Sie hier

AKP-Staaten

Gruppe der afrikanischen, karibischen und pazi­fischen Staaten. Der­zeit ge­hören die­sem Zu­sam­men­schluss 79 Staaten an. 78 da­von sind mit der Euro­pä­ischen Union durch das Ko­opera­tions­ab­kommen von Coto­nou verbunden.

Ausführliche Infor­ma­tionen über die Zu­sam­men­arbeit mit den AKP-Staaten finden Sie hier

Aktionsplan von Dakar

Der Aktions­plan von Dakar (Dakar Frame­work for Action) wurde im Jahr 2000 auf dem Welt­bildungs­forum in der senegalesischen Haupt­stadt Dakar von 164 Staaten verabschiedet. Er dient der Umsetzung der Welt­deklaration "Bildung für alle" (Education for All, EFA) von 1990, die für alle Menschen welt­weit den gleich­berechtigten Zugang zu Bildung einfordert. Verantwortlich für die Koordinierung der Umsetzungs­maßnahmen ist die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissen­schaft und Kultur (UNESCO). Sie ver­öffent­licht dazu jähr­lich einen Fort­schritts­bericht (EFA Global Monitoring Report).

Mehr Informationen über den Aktionsplan finden Sie hier

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Aktionsplan von Johannesburg

Auf dem Welt­gipfel für nach­hal­tige Ent­wick­lung in Johan­nes­burg hat sich die inter­na­tio­nale Ge­mein­schaft im Jahr 2002 – zehn Jahre nach der UN-Konferenz für Um­welt und Ent­wick­lung in Rio de Janeiro – er­neut zur Nach­hal­tig­keit be­kannt. Es wurde ver­ein­bart, die "sich gegen­sei­tig stüt­zenden Säu­len der nach­hal­tigen Ent­wick­lung – wirt­schaft­liche Ent­wick­lung, soziale Ent­wick­lung und Umwelt­schutz – unter poli­tisch sta­bilen Be­din­gungen auf lokaler, natio­naler, re­gio­naler und glo­baler Ebene aus­zu­bauen und zu fes­tigen". Die Teil­neh­mer des Gip­fels ver­ab­schie­deten einen Aktions­plan, der die Ziele der Mil­len­niums­er­klärung be­stä­tigt. Er um­fasst unter anderem fol­gende Vereinbarungen:

  1. Der Anteil der Menschen, deren Einkommen pro Tag unter
    1 Dollar beträgt, soll bis 2015 halbiert werden.

  2. Der Anteil der Menschen ohne sicheren Zu­gang zu sau­berem Trink­wasser und zu grund­legenden sani­tären Ein­rich­tungen soll eben­falls bis 2015 hal­biert werden.

  3. Mehr Nahrungsmittel sollen zu er­schwing­lichen Preisen ver­füg­bar ge­macht wer­den, etwa durch ge­eig­nete Tech­no­lo­gien so­wie durch ge­rechte und leis­tungs­fähige Verteilungssysteme.

  4. Der Verlust der natür­lichen Res­sour­cen soll auf­ge­hal­ten und ihre nach­hal­tige Nutzung gefördert werden.

  5. Der Anteil erneuer­barer Ener­gien am Ener­gie­ver­brauch soll er­höht und die Ener­gie­effi­zienz ge­stei­gert werden.

  6. Staaten, die das Klimaschutz-Protokoll von Kyoto noch nicht rati­fi­ziert haben, sollen dies nach­holen.

  7. Umweltschädliche Subventionen sollen abgebaut werden.

  8. Die negativen Auswirkungen auf Mensch und Natur bei der Pro­duk­tion und dem Ge­brauch von Chemi­ka­lien sol­len bis zum Jahr 2020 minimiert werden.

Ausführliche Informationen über den Aktionsplan von Johannesburg finden Sie hier

Albanien

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit mit Albanien finden Sie hier

Alexander von Humboldt-Stiftung

Die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) fördert die inter­nationale For­schungs­ko­operation. Sie ermöglicht hoch qua­li­fi­zier­ten ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern For­schungs­auf­ent­halte in Deutschland. Darüber hinaus vergibt sie For­schungs­stipendien an Deutsche für Aufenthalte im Aus­land. Im Bereich Entwicklungspolitik bietet die AvH jährlich bis zu 60 For­schungs­stipendien für Wissenschaftlerinnen und Wissen­schaftler aus Partnerländern der deutschen Ent­wick­lungs­zusammenarbeit an.

Ausführliche Informationen über die Alexander von Humboldt-Stiftung finden Sie hier

Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen (GATT)

Das Allgemeine Zoll- und Handels­abkommen (General Agreement on Tariffs and Trade, GATT) trat 1948 in Kraft und bestimmte annähernd 50 Jahre lang die Regeln des in­ter­na­ti­o­nalen Handels. Ziel des multilateralen Abkommens war die Förderung der welt­wirt­schaft­lichen Ent­wick­lung und des Wohl­stands durch den Abbau von Handels­hemmnissen (etwa Zöllen und Subventionen) und die Schlichtung von Handels­konflikten.

Das GATT-Sekretariat wurde 1995 durch die neu gegründete Welt­handels­organisation (WTO) abgelöst. Das Abkommen bleibt jedoch ein wichtiges Vertrags­werk für den in­ter­na­ti­o­nalen Handel und wird inner­halb der WTO weiter­entwickelt.

Ausführliche Informationen über das Allgemeine Zoll- und Handels­abkommen finden Sie hier

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Alumniportal Deutschland

Das Alumniportal Deutschland ist ein kostenloses soziales Netz­werk für Menschen aus aller Welt, die in Deutsch­land stu­diert, geforscht, gearbeitet oder sich weiter­gebildet haben. Herzstück des Portals ist eine Online-Community, in der Teilnehmer Kontakte aufbauen, und für ihre persönliche und be­ruf­liche Entwicklung nutzen können. Außerdem bietet das Portal Informationen über Ver­an­stal­tun­gen, Weiter­bildungs­mög­lich­keiten und Stellen­an­ge­bote in aller Welt. Das Portal wird von der Bundes­regierung finanziert.

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Am wenigsten entwickelte Länder (LDC)
Andengemeinschaft

Die Andengemeinschaft (Comunidad Andina de Naciones, CAN) ist ein Zusammen­schluss der vier süd­amerika­nischen Staaten Bolivien, Ecuador, Kolumbien und Peru. Sie löste 1997 die Zu­sam­men­ar­beit im Rahmen des Andenpakts ab. Ziele der CAN sind unter anderem eine intensive regionale Zu­sam­men­ar­beit auf politischer, recht­licher und wirt­schaft­licher Ebene, die Ver­bes­se­rung der Lebens­be­din­gungen der Bevölkerung, der schritt­weise Aufbau eines gemein­samen Marktes und die bessere Positionierung der Region auf dem Weltmarkt.

Die Andengemeinschaft unter­stützt den Aufbau der Union süd­amerika­nischer Staaten (Unión de Naciones Suramericanas, UNASUR). Argentinien, Brasilien, Chile, Paraguay und Uruguay sind assoziierte Mitglieder der CAN.

Vorbild für den regionalen Integrations­prozess in Latein­amerika ist die Europäische Union. Die EU hat eine Regional­strategie vorgelegt, in der sie die Ziele ihrer Zu­sam­men­ar­beit mit der Anden­gemeinschaft zusammenfasst.

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Andenpakt

1969 vereinbarten die süd­amerika­nischen Staaten Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru im Über­einkommen von Cartagena eine regel­mäßige regionale Zu­sam­men­ar­beit. Das Abkommen und die anschließende politische Zu­sam­men­ar­beit wurden in der Folge als Andenpakt (Pacto Andino) bezeichnet. Der Andenpakt ging 1997 über in die Anden­gemeinschaft (Comunidad Andina de Naciones, CAN).

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Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste (AGdD)

Die Arbeits­gemeinschaft der Entwicklungs­dienste e.V. (AGdD) wurde 1993 als Dach­verband der sieben Entwicklungs­dienste in Deutsch­land gegründet. Mitglieder der AGdD sind die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH), die Deutsche Ge­sell­schaft für In­ter­na­ti­o­nale Zu­sam­men­ar­beit (GIZ), Dienste in Übersee gGmbH, Christliche Fachkräfte In­ter­na­tional (CFI), EIRENE, Weltfriedensdienst und das Forum Ziviler Friedensdienst (forum ZFD).

Die sieben Or­ga­ni­sa­ti­on­en sind vom BMZ als "Träger des Entwicklungs­dienstes" anerkannt und unter­stützen die deutsche Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit durch die Entsendung von berufs­erfahrenen Fach­kräften. Recht­liche Grund­lage ihrer Arbeit ist das Entwicklungshelfer-Gesetz (EhfG).

Zur AGdD gehört auch das Förderungs­werk für rück­kehrende Fach­kräfte der Entwicklungs­dienste. Es unterstützt Entwicklungs­helferinnen und -helfer bei der beruflichen Wieder­eingliederung in Deutsch­land.

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Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH)

Die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) ist der Fachdienst der deutschen katholischen Kirche für internationale Zusammenarbeit. Der Personaldienst ist eine der sieben in Deutschland staatlich anerkannten Einrichtungen zur Entsendung von Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfern.

Ausführliche Informationen über die AGEH finden Sie hier

Arbeitsgemeinschaft Sozialstruktur (AGS)

1999 haben sich sieben deutsche Fach­organisationen zur Förderung von Sozial­strukturen zur Arbeits­gemein­schaft Sozial­struktur (AGS) zusammen­geschlossen: die Arbeiterwohlfahrt (AWO), das DGB-Bildungswerk, die Bremer Arbeitsgemeinschaft für Überseeforschung und Entwicklung e.V. (BORDA), der Deutsche Caritasverband (DCV), der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. (DGRV), das Institut für In­ter­na­ti­o­nale Zu­sam­men­ar­beit des Deutschen Volkshochschulverbandes (dvv in­ter­na­tional) und die Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes (SEK).

Die Mitglieder der AGS fördern durch ihr entwicklungs­politisches En­gage­ment vor allem Partizipation, Eigen­initiative und Selbst­hilfe sozial benach­teiligter Menschen. Dabei konzentrieren sie sich auf den Aufbau und die Stärkung von Selbst­hilfe­organisationen, Sozial­arbeit und Gemein­wesen­entwicklung sowie Erwachsenen­bildung und über­sektorale Entwicklungs­vorhaben.

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Arbeitskreis Lernen und Helfen in Übersee e.V. (AKLHÜ)

Der Arbeitskreis "Lernen und Helfen in Übersee" e.V. (AKLHÜ) berät und unterstützt Interessierte, die sich im Ausland sozial engagieren wollen. Die Website des Arbeitskreises informiert über inter­na­tio­nale Frei­wil­li­gen­dienste, Entwicklungsdienste und andere Fachdienste der Entwicklungs­zusammen­arbeit.

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Armut

Der Entwicklungsausschuss der OECD (DAC) versteht unter Armut ver­schie­dene Arten von Ent­beh­rungen im Zu­sam­men­hang mit der Un­fähig­keit, mensch­liche Grund­be­dürf­nisse zu be­frie­digen. Zu diesen Be­dürf­nissen ge­hören vor allem der Kon­sum und die Sicher­heit von Nah­rungs­mit­teln, Ge­sund­heits­ver­sorgung, Bil­dung, Aus­übung von Rechten, Mit­sprache, Sicher­heit und Würde sowie menschen­würdige Arbeit.

Als absolute Armut ist dabei ein Zustand de­fi­niert, in dem sich ein Mensch die Be­frie­di­gung seiner Grund­be­dürf­nisse nicht leisten kann. Relative Armut be­schreibt Armut im Ver­hält­nis zum je­wei­ligen Umfeld eines Menschen.

Armut ist ein dynamischer Prozess und keine Eigen­schaft. In der Regel sind es ein­schnei­dende fami­liäre Er­eig­nisse – zum Bei­spiel Krank­heits­fälle, Todes­fälle, das Auf­bringen einer Mit­gift für eine Hoch­zeit – oder größere Krisen – wie bewaffnete Kon­flikte, Natur­katas­trophen, Wirt­schafts­flauten – die Menschen in Armut stürzen.

Vielen Menschen gelingt es, ihre Lebens­um­stände so zu ver­bes­sern, dass sie sich aus der Armut be­freien kön­nen. Ledig­lich ein Vier­tel bis ein Drit­tel der von Armut be­trof­fenen Menschen sind Schät­zungen zu­folge chro­nisch – also Zeit ihres Lebens – arm.

Die Reduzierung der Armut ist eine der größten Heraus­for­derungen der Gegen­wart. Der Ein­satz gegen Armut und für welt­weit bessere Lebens­be­dingungen ist eine der wich­tigsten Auf­gaben der inter­natio­nalen und auch der deutschen Politik.

Armut messen

Armut zu messen, ist schwierig, jeder empfindet sie anders. Hunger, Krank­heiten oder Angst sind schwer mess­bar. Darum gibt es inter­natio­nal ak­zep­tierte Kri­te­rien, die dabei helfen, zu er­fas­sen, was Armut ist und wer als arm gilt.

Bei der Messung von Armut haben sich verschiedene Ansätze durchgesetzt. Die Weltbank defi­niert Menschen als extrem arm, wenn sie weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag zur Ver­fü­gung haben. Bei diesem An­satz wird die Kauf­kraft des US-Dollars in lokale Kauf­kraft um­ge­rechnet. Das heißt, dass extrem arme Menschen nicht in der Lage sind, sich täg­lich die Menge an Gütern zu kaufen, die in den USA 1,90 US-Dollar kosten würden. Die 1,90-Dollar-Grenze wird als finan­zielles Mini­mum an­ge­sehen, das eine Per­son zum Über­leben braucht. Dem­nach leben im Jahr 2015 Prognosen zufolge noch etwa 700 Millionen Menschen in Armut. Durch die Um­rechnung in lokale Kauf­kraft können die Armuts­quoten inter­natio­nal ver­glichen wer­den. Die Be­rech­nung der Kauf­kraft­pari­täten ist jedoch mit metho­dischen Schwie­rig­keiten verbunden. Um diese Schwie­rig­keiten zu um­gehen, stehen ver­schie­dene An­sätze zur Dis­kus­sion, zum Bei­spiel dass Armut national ge­mes­sen und inter­natio­nal addiert wer­den sollte. Hier­für sind jedoch inter­natio­nale Stan­dards zur natio­nalen Armuts­messung nötig.

Zunehmend gibt es Versuche, auch andere Dimen­sionen von Armut sta­tis­tisch ab­zu­bil­den. Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) berechnet zum Bei­spiel den mehr­dimen­sio­nalen Armuts­index (Multidimensional Poverty Index, MPI). Er misst, wie stark ein Haus­halt unter Ent­beh­rungen in den Bereichen Bil­dung, Gesund­heit und Lebens­stan­dard leidet. Auch der Index der menschlichen Entwicklung (Human Development Index, HDI) versucht, mehrere Dimen­sionen ent­lang einer Skala von 0 bis 1 ab­zu­bil­den, be­schreibt dabei jedoch nicht den Zu­stand ein­zelner Haus­halte, son­dern den Ent­wick­lungs­stand eines Landes. Indi­ka­toren für den HDI sind unter anderem die Lebens­er­war­tung bei der Ge­burt, die Alpha­be­ti­sie­rungs­rate, das Bil­dungs­niveau und die reale Kauf­kraft pro Kopf in einem Land.

Ausführliche Informationen über entwicklungspolitische Akti­vi­täten zur Armuts­redu­zie­rung finden Sie hier

ASA-Programm

Das ASA-Programm unter dem Dach der gemeinnützigen Ge­sell­schaft En­gage­ment Global ist ein entwicklungs­politisches Lern- und Qualifizierungs­programm. Es entstand 1960 aus einer Initiative von Studentinnen und Studenten – damals unter dem Namen Programm für Arbeits- und Studien­aufenthalte. Es umfasst Trainings­seminare und drei­monatige Praxis­aufenthalte in Afrika, Latein­amerika und Asien und richtet sich an Studierende, Graduierte und junge Berufs­tätige zwischen 21 und 30 Jahren. Ein aktives Netz­werk ermöglicht den Austausch von Wissen und Erfahrungen und fördert das En­gage­ment in der ent­wick­lungs­po­litischen Bildungs­arbeit.

Ausführliche Informationen über das ASA-Programm finden Sie hier

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Asiatische Entwicklungsbank (ADB)

Die Asiatische Entwicklungsbank (Asian Development Bank, ADB) ist eine regionale Entwicklungs­finanzierungs­institution. Sie stellt Mittel für soziale und wirtschaftliche Projekte bereit, die die Le­bens­bedingungen der Menschen in Asien verbessern sollen. Die Verringerung der Armut ist oberstes Ziel der Bank. Sie richtet ihre Politik an den Millenniumsentwicklungszielen aus. Die Schwer­punkte der Bank liegen auf der Förderung eines breiten­wirk­samen nachhaltigen Wachstums, insbesondere im Infra­struk­tur­bereich.

Ausführliche Informationen über die ADB finden Sie hier

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Asiatischer Entwicklungsfonds (ADF)

Der Asiatische Entwicklungs­fonds (Asian De­vel­op­ment Fund, ADF) ist ein Finan­zie­rungs­instru­ment der Asiatischen Entwicklungsbank (Asian De­vel­op­ment Bank, ADB). Aus dem ADF erhalten ärmere regionale ADB-Mitglieder zins­günstige Kredite und Zuschüsse.

Ausführliche Informationen über den ADF finden Sie hier

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Äthiopien

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusam­men­arbeit mit Äthiopien finden Sie hier

Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe

Der Ausschuss für Menschen­rechte und humanitäre Hilfe ist ein Gremium des Deutschen Bundes­tages. Er gehört zu den ständigen Ausschüssen, die der Bundes­tag in seiner aktuellen Wahl­periode eingesetzt hat. In Ausschüssen konzentrieren sich die Abgeordneten jeweils auf ein Teil­gebiet der Politik und bereiten Bundes­tags­entschei­dungen fachlich vor. Die zentralen Aufgaben des Ausschusses für Men­schen­rech­te und humanitäre Hilfe sind die Über­prüfung der Menschen­rechts­politik der Bun­des­re­gie­rung im In- und Ausland sowie die Beratung von par­la­men­ta­ri­schen Initiativen mit Menschen­rechts­bezug. Auch die humanitären Folgen von Natur­katastrophen und Kriegen werden im Ausschuss diskutiert, um die deutsche Beteiligung an Hilfs­maß­nahmen besser beurteilen zu können.

Der Ausschuss behandelt zunehmend auch Menschen­rechts­fragen in Ent­wick­lungs­ländern. Schwer­punkte sind zum Beispiel die Ent­wick­lung in Afghanistan und die Wahrung der Men­schen­rech­te in islamischen Ländern.

Ausführliche Informationen über den Ausschuss finden Sie hier

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Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AwZ)

Der Ausschuss für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (AwZ) ist ein Gremium des Deutschen Bundes­tages. Er gehört zu den ständigen Ausschüssen, die der Bundes­tag in der aktuellen Wahl­periode eingesetzt hat und befasst sich mit Fragen der deutschen und inter­nationalen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit. Der AwZ hat unter anderem die Aufgabe, Verhandlungen und Entscheidungen des Parlaments vorzubereiten und zu vertiefen. Dazu führt er auch öffent­liche Anhörungen durch.

Ausführliche Informationen über den Ausschuss finden Sie hier

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Außenrevision

Die Außenrevision des Bundes­ministeriums für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (BMZ) prüft, ob die Förder­mittel des BMZ von den Empfänger-Organisationen wirt­schaft­lich, effektiv und zweck­entsprechend verwendet werden. Dazu werden die Geschäfts- und Buchungs­unterlagen der Or­ga­ni­sa­ti­on­en kontrolliert. Die Über­prüfungen finden sowohl in Deutsch­land als auch in den Ko­ope­ra­tions­ländern statt. Nicht zweck­entsprechend verwendete Gelder müssen mit Zinsen zurück­gezahlt werden.

Ausführliche Informationen über das Thema Außenrevision finden Sie hier

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AWO International

AWO International koordiniert die internationalen Aktivitäten der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Die Arbeit basiert auf den in der Ar­bei­ter­be­we­gung verankerten Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität. Wichtige Arbeitsschwerpunkte sind humanitäre Hilfe und Konfliktprävention, Armutsreduzierung, Beratung der Mitgliedsorganisationen, integrative Jugend- und Seniorenförderung, soziale Sicherungssysteme und Gesund­heits­förderung.

Ausführliche Informationen über AWO International finden Sie hier

Lexikon der Entwicklungspolitik

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