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Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation (REDD)


Rund ein Fünftel der globalen Treibhausgasemissionen entsteht durch Entwaldung und Schädigung von Wäldern, indem der in ihnen gebundene Kohlenstoff freigesetzt wird. Daher haben Wäl­der, neben zahl­reichen anderen Funktionen, auch eine große Be­deu­tung für den Klima­schutz. Auf der 11. UN-Klima­rahmen­kon­fe­renz (2005) in Montreal wurde daher ein Mechanismus vor­ge­schla­gen, der Ent­wick­lungs­ländern finan­zielle Anreize bietet, Ent­waldung zu vermeiden und damit klima­schäd­liche Kohlen­dioxid­emissionen zu verringern.

Bei der Folgekonferenz auf Bali (2007) wurde beschlossen, diese Maßnahmen unter dem Namen REDD (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation, deutsch: Minderung von Emissionen aus Entwaldung und Schädigung von Wäldern) zu­sam­men­zu­fassen. In den folgenden Jahren wurde der REDD- Mechanismus weiter­ent­wickelt und es wurden auch Maßnahmen ein­ge­schlos­sen, die beispiels­weise der Auf­forstung von Wäldern sowie der nach­hal­tigen Wald­be­wirt­schaftung dienen. Diese erweiterten Maßnahmen laufen unter der Bezeichnung "REDD+".

Ausführliche Informationen über das deutsche Engagement im Bereich "Wald und Klima" finden Sie hier

Lexikon der Entwicklungspolitik

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