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Partizipation


Der Begriff Partizipation geht auf das lateinische Wort "particeps" (= "teil­neh­mend") zurück und steht für "Be­tei­li­gung", "Teil­habe", "Mit­wir­kung" und "Einbeziehung".

Partizipation ist ein wichtiges Gestal­tungs­prin­zip der deutschen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit. Sie be­deu­tet, dass sich Men­schen (Be­völ­ke­rungs­gruppen, Orga­ni­sa­tionen, Ver­bände, Par­teien) aktiv und maß­geb­lich an allen Ent­schei­dungen be­tei­ligen, die ihr Leben be­ein­flus­sen. Parti­zi­pa­tion trägt dazu bei, dass die Ziel­grup­pen und Part­ner­orga­ni­sa­tionen der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit ihre Inte­res­sen arti­ku­lieren und durch­setzen kön­nen (Empower­ment). Par­ti­zi­pa­tion be­deu­tet außer­dem, dass die Menschen ihre Er­fah­rungen und Wert­vor­stel­lungen in die ge­mein­same Ar­beit ein­brin­gen. Da­durch machen sie sich die Vor­haben zu Eigen und über­neh­men die Ver­ant­wor­tung für ihren Erfolg (Owner­ship).

Lexikon der Entwicklungspolitik

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