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Lexikon der Entwicklungspolitik
Monterrey-Konsensus
Auf der UN-Konferenz über Entwicklungsfinanzierung im mexikanischen Monterrey hat die internationale Gemeinschaft 2002 diskutiert, wie man die bei der Millenniumskonferenz verabredeten Ziele finanzieren kann. In Monterrey haben sich Entwicklungs- und Industrieländer zum ersten Mal mit allen denkbaren Finanzierungsquellen der Entwicklungszusammenarbeit beschäftigt. Sie sind dabei unter anderem zu folgenden Ergebnissen gekommen:
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In den Entwicklungsländern sollen mehr Haushaltsmittel mobilisiert werden.
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Ausländische Direktinvestitionen sollen die Wirtschaft in den Entwicklungsländern stärken.
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Der internationale Handel soll als ein Motor für Entwicklung gefördert werden. Die Industrieländer sollen ihre Märkte dazu für Produkte aus den Entwicklungsländern öffnen.
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Die internationale Gemeinschaft soll ihre Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit erhöhen.
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Hochverschuldeten Entwicklungsländern soll im Rahmen der HIPC-Initiative ein Teil der Schulden erlassen und eine entwicklungsverträgliche Schuldenfinanzierung angeboten werden.
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Die Interessen von Entwicklungsländern sollen bei der Reform der internationalen Handels- und Finanzarchitektur berücksichtigt werden.
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Die internationale Entwicklungszusammenarbeit soll noch besser aufeinander abgestimmt werden.
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