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Monterrey-Konsensus


Auf der UN-Konferenz über Entwicklungs­finan­zierung im mexi­ka­nischen Mon­ter­rey hat die inter­na­tio­nale Ge­mein­schaft 2002 dis­ku­tiert, wie man die bei der Millenniumskonferenz ver­ab­re­deten Ziele finan­zieren kann. In Mon­ter­rey haben sich Ent­wick­lungs- und In­dus­trie­länder zum ersten Mal mit allen denk­baren Finan­zie­rungs­quellen der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit be­schäf­tigt. Sie sind dabei unter anderem zu fol­genden Er­geb­nissen gekommen:

  1. In den Entwicklungsländern sollen mehr Haushaltsmittel mobi­li­siert werden.

  2. Ausländische Direktinvestitionen sollen die Wirt­schaft in den Ent­wick­lungs­ländern stärken.

  3. Der internationale Handel soll als ein Motor für Ent­wick­lung ge­för­dert wer­den. Die In­dus­trie­länder sol­len ihre Märkte dazu für Pro­dukte aus den Ent­wick­lungs­ländern öffnen.

  4. Die internationale Gemeinschaft soll ihre Mittel für die Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit erhöhen.

  5. Hochverschuldeten Entwicklungsländern soll im Rahmen der HIPC-Initiative ein Teil der Schul­den er­las­sen und eine ent­wick­lungs­ver­träg­liche Schul­den­finan­zierung an­ge­boten werden.

  6. Die Interessen von Entwicklungsländern sollen bei der Re­form der inter­natio­nalen Handels- und Finanz­archi­tektur be­rück­sich­tigt werden.

  7. Die internationale Entwicklungszusammenarbeit soll noch besser auf­ein­ander ab­ge­stimmt werden.

Ausführliche Informationen über über den Monterrey-Konsensus finden Sie hier

Lexikon der Entwicklungspolitik

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