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Millenniumsentwicklungsziele


Im September 2000 kamen hoch­rangige Ver­tre­ter von 189 Län­dern, die meisten von ihnen Staats- und Re­gie­rungs­chefs, zu dem bis da­hin größten Gip­fel­treffen der Ver­einten Na­tionen in New York zu­sam­men (Millenniumskonferenz).

Als Ergebnis des Treffens verabschiedeten sie die so genannte Mil­len­niums­erklärung. Aus ihr wur­den später acht inter­natio­nale Ent­wick­lungs­ziele ab­ge­lei­tet, die Mil­len­niums­ent­wick­lungs­ziele (englisch: Millennium Development Goals, MDGs):

  1. den Anteil der Weltbevölkerung, der unter extremer Armut und Hunger leidet, halbieren

  2. allen Kindern eine Grundschul­ausbildung ermöglichen

  3. die Gleichstellung der Geschlechter fördern und die Rechte von Frauen stärken

  4. die Kindersterblichkeit verringern

  5. die Gesundheit der Mütter verbessern

  6. HIV/Aids, Mala­ria und andere über­trag­bare Krank­heiten bekämpfen

  7. den Schutz der Umwelt verbessern

  8. eine weltweite Entwicklungspartnerschaft aufbauen

Diese Ziele sollten bis zum Jahr 2015 erreicht werden.

Ausführliche Informationen über die Millenniums­ent­wick­lungs­ziele finden Sie hier.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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