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HIPC-Initiative


HIPC steht für "heavily indebted poor countries" (hoch ver­schul­dete arme Länder). Die HIPC-Initia­tive ist eine auf An­re­gung der G7 von Welt­bank und Inter­natio­nalem Wäh­rungs­fonds (IWF) 1996 be­schlos­sene Ent­schul­dungs­initia­tive für hoch ver­schul­dete arme Län­der. Auf dem G8-Gipfel in Köln 1999 wurde auf Be­treiben der deutschen Bun­des­re­gie­rung eine Er­wei­terung dieser Schul­den­initia­tive be­schlos­sen (HIPC II). Ziel der Ini­tia­tive ist, die Ver­schul­dung der be­trof­fenen Län­der auf ein trag­fähiges Niveau zu re­du­zie­ren. Für die Teil­nahme an der Ini­tia­tive gel­ten feste Ab­läufe und Regeln. Vor­aus­set­zung für eine Ent­schul­dung ist die Vor­lage einer natio­nalen Armuts­be­kämp­fungs­stra­tegie (PRSP) und die Ver­ein­barung eines makro­öko­no­mischen Pro­gramms mit dem IWF. Kern­ele­ment der Ini­tia­tive ist die Ver­knüp­fung mit Armuts­be­kämp­fung mit dem Ziel, zu­sätz­lichen Spiel­raum für armuts­rele­vante Aus­gaben und Inves­ti­tionen zu schaffen. Die Län­der, die von einer Ent­schul­dung pro­fi­tieren, sol­len die frei wer­denden Mit­tel bei der Um­set­zung von wirt­schaft­lichen und sozialen Reformen einsetzen.

Ausführliche Informationen zur HIPC-Initiative finden Sie hier

Lexikon der Entwicklungspolitik

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