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Entwicklungsausschuss der OECD (DAC)


Die entwicklungspolitische Zielsetzung der Orga­ni­sa­tion für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung (OECD) führte 1961 zur Ein­rich­tung eines Fach­aus­schusses für Ent­wick­lungs­zu­sammen­arbeit (englisch: De­vel­op­ment Assistance Com­mittee, DAC). Dem Aus­schuss ge­hören mittler­weile 24 der 34 OECD-Mit­glieds­länder an. Ihr Ziel ist, die Ent­wick­lungs­zu­sammen­arbeit qua­li­ta­tiv und quan­ti­ta­tiv zu ver­bes­sern. Kern­funk­tionen des DAC sind:

  • die Festlegung von Qualitäts­standards für die Entwicklungszusammenarbeit

  • die Erarbeitung und Abstimmung von Grund­sätzen und Leit­linien für wich­tige Be­reiche der Entwicklungspolitik

  • die regelmäßige Überprüfung der Ent­wick­lungs­politik der DAC-Mit­glieder auf der Grund­lage der ge­mein­samen Stan­dards und Leit­linien ("Peer Reviews")

  • die Festlegung, Überprüfung und Weiterentwicklung der Kri­te­rien für die An­rechen­bar­keit der öffent­lichen Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit (ODA), die Ver­öffent­lichung der offi­ziellen ODA-Statistik sowie die Ana­lyse der Er­geb­nisse und Trends

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