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Empowerment


Der Begriff Empowerment stammt ur­sprüng­lich aus dem Be­reich der Psycho­logie und Sozial­päda­go­gik, er lässt sich am besten mit "Selbst­be­mäch­ti­gung" oder auch "Selbst­kom­pe­tenz" über­set­zen. Em­power­ment um­fasst Stra­te­gien und Maß­nah­men, die Menschen dabei hel­fen, ein selbst­be­stimmtes und un­ab­hän­giges Leben zu füh­ren. Durch Em­power­ment sol­len sie in die Lage ver­setzt wer­den, ihre Be­lange zu ver­tre­ten und zu ge­stal­ten. In der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit ver­steht man unter Em­power­ment vor allem einen Pro­zess, der das Selbst­ver­trauen be­nach­tei­ligter Be­völ­ke­rungs­gruppen stärkt und sie in die Lage ver­setzt, ihre In­te­ressen zu arti­ku­lieren und sich am poli­tischen Pro­zess zu be­tei­ligen. Im Mit­tel­punkt steht dabei die Stär­kung der vor­han­denen Po­ten­ziale der Menschen.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind Ver­än­de­rungen der so­zialen, öko­no­mischen, recht­lichen und poli­tischen Insti­tu­tionen inner­halb der Ge­sell­schaft not­wen­dig. Die Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit fördert solche Reformen.

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