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Biodiversitätskonvention (Übereinkommen über die biologische Vielfalt)


Das wichtigste internationale Abkommen zum Schutz der Bio­di­ver­sität ist das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD), auch als Bio­di­ver­si­täts­kon­ven­tion bekannt. Es wurde 1992 in Rio de Janeiro ver­ab­schie­det. Bislang sind dem Abkommen 196 Staaten (inklusive der EU-Kom­mis­sion) beigetreten (Stand: Februar 2016). Die drei gleich­berech­tigten Ziele der Konvention sind der Schutz und die nach­hal­tige Nutzung der bio­lo­gischen Vielfalt sowie die gerechte Auf­teilung der Gewinne, die aus der Nutzung genetischer Res­sour­cen entstehen. Grund­gedanke ist dabei, dass die biologische Vielfalt nur dann langfristig erhalten werden kann, wenn die Chancen und Gewinne aus der nachhaltigen Nutzung der Natur allen beteiligten Gruppen gleichermaßen zugutekommen.

In regelmäßigen Abständen treffen sich die Vertragsstaaten der CBD, um den Stand der Umsetzung zu diskutieren und dem Prozess neue Impulse zu verleihen. Die Ziele der CBD stehen im Mittelpunkt des entwicklungspolitischen Engagements Deutschlands im Arbeitsfeld Umwelt- und Ressourcenschutz.

Ausführliche Informationen über das deutsche Engagement zur Biodiversitätskonvention und ihrer Umsetzung finden Sie hier

Lexikon der Entwicklungspolitik

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