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11. Dezember 2017

Gründungstag von UNICEF

Kinder im Schulunterricht im Flüchtlingslager Saint Sauveur in Bangui, Zentralafrikanische Republik

Am 11. Dezember 1946 wurde das Kinder­hilfs­werk der Vereinten Na­ti­onen (UNICEF) ge­grün­det. UNICEF ar­bei­tet welt­weit für die Stär­kung von Kin­der­rech­ten, un­ter­stützt in Not ge­ra­te­ne Kinder und setzt sich ge­gen deren Miss­brauch ein.

Der Gründungs­tag erinnert daran, dass immer noch jedes Jahr Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag sterben: an Unter­er­nährung, an Krank­heit, an men­schen­un­würdigen Be­dingungen. Weltweit werden etwa 250.000 Kinder als Soldaten missbraucht. Mehr als 160 Millionen Kinder zwischen fünf und 14 Jahren werden als "Kinderarbeiter" ausgebeutet.

Der Kampf für die Rechte von Kindern ist eine zentrale Aufgabe der deutschen und in­ter­na­ti­o­nalen Ent­wick­lungs­po­li­tik. Das Bundes­ent­wick­lungs­mi­nis­te­ri­um fördert gezielt die Ent­wick­lung von Kindern, etwa durch die Stärkung des Bildungssektors in Deutsch­lands Partnerländern. Denn Bildung und Ausbildung sind Grundlage jeder nachhaltigen Ent­wick­lung. Dieser Baustein ist eine entscheidende Voraussetzung, um weltweit die Lebens­be­din­gungen von Kindern zu verbessern, ihnen Zu­kunfts­per­spek­ti­ven zu geben und ihre Potenziale für die Überwindung von Armut und für soziale Ent­wick­lung zu nutzen.

Termindetails

Montag, 11.12.2017

Lexikon der Entwicklungspolitik

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