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Das macht das Bundes-Entwicklungs-Ministerium


Herzlich Willkommen!
Sie sind auf der Internet-Seite vom Bundes-Ministerium für wirtschaftliche Zusammen-Arbeit ​und Entwicklung.
Der kurze Name ist: BMZ.
Gesprochen wird es: Be-Em-Zett.
Das ist leichter.
Deswegen benutzen wir oft diesen kurzen Namen.
Der Chef vom BMZ ist Gerd Müller.
Er ist ein Minister.
Ein Minister gehört zur Regierung von Deutschland.

Diese Arbeit macht das Bundes-Entwicklungs-Ministerium

Gebäude vom BMZ in Bonn. Urheberrecht: photothek

Wir helfen armen Ländern.
Diese Länder heißen Entwicklungs-Länder.
Dort sind viele Menschen sehr arm.
Viele haben zum Beispiel nicht genug Essen.
Oder sie haben kein sauberes Wasser.
Oder sie haben kein Geld für den Arzt.
Viele Kinder können nicht zur Schule gehen.
Viele Kinder müssen arbeiten.
Die Regierungen in manchen Entwicklungs-Ländern sind ungerecht.
Sie kümmern sich nicht um alle Menschen gleich gut.
In manchen Entwicklungs-Ländern gibt es sogar Krieg.

Diese Ziele hat das Bundes-Entwicklungs-Ministerium

Kinder in Brasilien. Urheberrecht: Thomas Köhler/photothek

Dafür arbeiten wir: Allen Menschen auf der Welt soll es gut gehen.
Alle Menschen sollen genug Essen haben.
Alle Kinder sollen zur Schule gehen.
Für alle kranken Menschen soll es einen Arzt geben.
Die Natur, die Tiere und die Pflanzen und das Klima sollen überall geschützt werden.
Alle Menschen auf der Welt sollen in Freiheit leben.
Alle sollen gerecht behandelt werden.
Unsere Hilfe soll die Menschen stark machen.
Wenn Sie stark geworden sind, brauchen sie unsere Hilfe nicht mehr.
Dann können sie sich selbst helfen.

Viele helfen dem Bundes-Entwicklungs-Ministerium bei der Arbeit

Krankenhaus. Urheberrecht: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Viele Organisationen helfen uns bei unserer Arbeit.
Eine davon ist eine große Bank.
Sie leiht den Menschen in Entwicklungs-Ländern Geld.
Das Geld müssen sie erst zurück-geben, wenn es ihnen besser geht.
Mit diesem Geld können sie wichtige Sachen bezahlen.
Zum Beispiel Kranken-Häuser.
Oder Schulen und Straßen und Strom-Leitungen.
Oder sie bauen Fabriken.
Dort können dann viele Menschen arbeiten und Geld für ihre Familien verdienen.

Ein Forscher aus Kenia und ein Forscher aus Deutschland. Sie arbeiten zusammen. Urheberrecht: Ute Grabowsky/photothek

Andere Organisationen schicken Fach-Leute aus Deutschland in Entwicklungs-Länder.
Diese Menschen kennen sich mit vielen Sachen aus.
Fach-Leute können schwierige Fragen beantworten.
Zum Beispiel:
Wie macht man aus Sonnen-Strahlen Strom?
Wie gründet man ein Geschäft?
Wie baut man Kranken-Häuser?
Wie bleiben Wasser und Luft sauber?
Wie macht man gerechte Gesetze?
Und noch vieles mehr.
Fach-Leute können den Menschen in Entwicklungs-Ländern helfen.

Einige fair gehandelte Lebensmittel. Urheberrecht: TransFair

Die Menschen in Deutschland können den Menschen in
Entwicklungs-Ländern auch helfen.
Zum Beispiel kann man Sachen kaufen, die Menschen in
Entwicklungs-Ländern herstellen.
Diese Menschen verdienen dadurch Geld für ihre Familien.

Diesen armen Ländern hilft das Bundes-Entwicklungs-Ministerium

Weltkugel. Oben sieht man Europa. Unten sieht man Afrika. Urheberrecht: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Wir arbeiten mit 50 Entwicklungs-Ländern zusammen.
Die meisten sind in Afrika.
Mit diesen Ländern hat die deutsche Regierung einen Vertrag gemacht.
Darin steht: Wir schenken oder leihen euch Geld.
Und wir schicken euch Fach-Leute, die euch beraten.
Im Vertrag steht auch, wofür das Geld ist.
Zum Beispiel:
Wir wollen zusammen ein Kranken-Haus bauen.
Und 100 Lehrer ausbilden.
Und ein Kraft-Werk bauen, das aus Sonnen-Strahlen Strom macht.
Die Regierung vom Entwicklungs-Land darf das Geld nicht für andere Sachen ausgeben.

Alle Menschen haben die gleichen Rechte. Urheberrecht: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Die Regierung vom Entwicklungs-Land muss bestimmte Regeln einhalten.
Sonst helfen wir nicht.
Ganz wichtig: Die Regierung muss die Menschen-Rechte beachten.
Menschen-Rechte heißen so, weil jeder Mensch auf der Welt sie hat.
Zum Beispiel:
Jeder hat das Recht, seine Meinung zu sagen.
Niemand darf ohne Grund eingesperrt werden.
Man darf keinen Menschen ungerecht behandeln,
weil er eine andere Haut-Farbe oder eine andere Religion hat.
Frauen und Männer haben die gleichen Rechte.

Manchmal halten sich Regierungen nicht an diese Regeln.
Wir wollen aber trotzdem helfen.
Zum Beispiel weil Menschen in Not sind und nicht genug zu essen haben.
Dann kriegt nicht die Regierung das Geld.
Sondern eine Organisation, die direkt den Menschen hilft.
Zum Beispiel ein Verein.
Oder eine Kirche.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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