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September

Brasilienreise: Bundes­ent­wick­lungs­minister Niebel besucht ein lokales Straßenfußballprojekt

Sonntagnachmittag in Curitiba im Süden Brasiliens: Die Augusto César Sandino-Schule ist eine von 89 im ganzen Land, die ihre Türen geöffnet hat, wie an jedem Wochenende. Das Projekt: Futebol de Rua, Straßenfußball. Nur dass hier eben nicht mehr auf der Straße gespielt wird, sondern auf dem Schulhof. Nicht das Gewinnen steht dabei im Vordergrund, sondern das faire Spiel, der Teamgeist.

Die Idee dahinter: Benachteiligte Kinder aus schwierigem sozialem Umfeld sollen so an ihre Perspektiven herangeführt werden. Das regelmäßige gemeinsame Spiel soll Aufhänger und Motivation sein, um ihre soziale Entwicklung zu fördern und zu verhindern, dass sie abrutschen.

Für Bundesentwicklungsminister Niebel ist das Ganze praktischer Anschauungsunterricht; er überlegt, ähnliche Projekte zu fördern. "Ich kann mir gut vorstellen, dass man im Vorfeld des Con­fed­e­ra­tions Cup 2013 und der Fußball-Welt­meister­schaft 2014– gerade auch in der Bug­welle dieser Ver­an­stal­tungen – noch zu­sätz­lich ver­stär­ken kann, an weitere Kin­der und Ju­gend­liche her­an­zu­kom­men und dass man noch mehr Kin­der von der Straße her­unter­holen kann."

Der Hörfunkbeitrag des Saarländischen Rundfunks begleitet die Brasilien­reise von Bundes­ent­wick­lungs­minister vom 10. bis 17. September 2011 und berichtet vom Besuch eines Straßen­fußball­projekts, das die soziale Ent­wick­lung von Kindern und Jugendlichen unterstützt.

Die Audiodatei mit dem vollständigen Beitrag finden Sie hier.

Weitere Informationen zur deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Brasilien finden Sie hier.

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