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Medienpreis

35. Verleihung des Medienpreises Entwicklungspolitik
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel hat am 1. Dezember 2010 den Medienpreis Entwicklungspolitik 2010 verliehen. Ausgezeichnet wurden die Journalisten Beatrix Beuthner-Brendel, Thomas Häusler, Grit Hofmann, Horand Knaup, Dr. Jan Lublinski, Carsten Luther, Juliane von Mittelstaedt, Martin Schramm, Petra Schulz und Edgar Verheyen. Sie wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt.
Bei der Preisverleihung gratulierte Dirk Niebel den Preisträgern und erklärte: "Wir brauchen gut informierte Bürger, um gute Politik zu machen. Der Medienpreis wird vergeben für die Leistung, ein sehr komplexes Thema wie Entwicklungspolitik verständlich darzustellen."
Mit einem Sonderpreis wurde Radijojo ausgezeichnet, ein mehr als 10 Jahre bestehendes Kindermedien-Netzwerk, das ehrenamtlich in Berlin gegründet wurde und mittlerweile Kindern in mehr als 100 Staaten die Möglichkeit eröffnet, ihr eigenes Weltkinderradio mit zu gestalten. Ein weiterer Sonderpreis wurde für den Webauftritt der Nichtregierungsorganisation "Burundikids e.V." vergeben, die sich durch Originalität, Übersichtlichkeit und aktuellen Informationsgehalt auszeichnet.
1. Preis Hörfunk: "Die Not mit der Notdurft"
Den ersten Preis in der Kategorie Hörfunk erhält Martin Schramm für seinen Beitrag "Die Not mit der Notdurft" auf Bayern 2.
Der Autor vermittelt das mit Tabus belegte Thema mit Pfiff, Witz und zahlreichen kreativen Elementen. Dafür erhält er den ersten Preis in der Kategorie Hörfunk.
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2. Preis Hörfunk: "Grenzen der Gier"
Der zweite Preis in der Kategorie Hörfunk geht an Dr. Jan Lublinski für seinen Deutschlandfunk-Beitrag "Grenzen der Gier".
Der Autor bringt die überaus komplexe Thematik auf den Punkt und beleuchtet das Thema aus politischer, wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und menschlicher Perspektive. Dafür erhält er den zweiten Preis in der Kategorie Hörfunk.
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3. Preis Hörfunk: "Die Armut überwinden"
Den dritten Preis in der Kategorie Hörfunk erhält Beatrix Beuthner-Brendel für ihren Deutsche Welle-Beitrag "Die Armut überwinden".
Dank anschaulicher Beschreibungen und einer lebendigen Geräuschkulisse taucht der Hörer ein in die Szenerie Nepals. Dafür erhält die Autorin den 3. Preis in der Kategorie Hörfunk.
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1. Preis Print: "Cocktails gegen die Cholera"
Der erste Preis in der Kategorie Print geht an Thomas Häusler für seinen Brand Eins-Artikel "Cocktails gegen die Cholera".
Der Autor zeigt, wie einfach und billig medizinischer Fortschritt sein kann — und welche Details verhindern können, dass sich eine Idee durchsetzt. Dafür erhält er den ersten Preis in der Kategorie Print.
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2. Preis Print: "Die große Jagd nach Land"
Der zweite Preis in der Kategorie Print geht an Juliane von Mittelstaedt und Horand Knaup für ihren Spiegel-Artikel "Die große Jagd nach Land".
Die Autoren lassen Landbauern und Fondsmanager zu Wort kommen und stellen die komplexe Problematik differenziert, spannend und verständlich dar. Dafür erhalten sie den zweiten Preis in der Kategorie Print.
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3. Preis Print: "Sicherheit kann auch für Arme bezahlbar sein"
Der dritte Preis in der Kategorie Print geht an Carsten Luther für seinen Artikel "Sicherheit kann auch für Arme bezahlbar sein" für die Rhein-Zeitung.
Der Autor präsentiert die noch wenig bekannten Mikroversicherungen anschaulich und einprägsam. Vor allem für eine Regionalzeitung eine beachtliche Tiefe der Berichterstattung. Dafür erhält er den dritten Preis in der Kategorie Print.
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1. Preis TV: "Rachida Izelfanane - Botschafterin gegen Landflucht"
Den ersten Preis in der Kategorie TV erhält Grit Hofmann für ihren Deutsche Welle-Beitrag "Rachida Izelfanane - Botschafterin gegen Landflucht".
Die Autorin stellt in ihrem starken Beitrag eine spannende junge Frau vor, die mit Ideenreichtum und Unternehmergeist Impulse für ländliche Entwicklung setzt. Dafür erhält die Autorin den ersten Preis in der Kategorie TV.
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2. Preis TV: "Madame Fantas Kampf gegen den Klimawandel"
Den zweiten Preis in der Kategorie TV erhält Petra Schulz für ihren 3sat-Beitrag "Madame Fantas Kampf gegen den Klimawandel".
Die Autorin zeichnet ein buntes Portrait der Menschen in der Savanne von Burkina Faso. Sie zeigt, wie die Menschen unter dem Klimawandel leiden und sich dagegen wehren. Dafür erhält sie den zweiten Preis in der Kategorie TV.
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3. Preis TV: "Die Himalaya-Klinik"
Den dritten Preis in der Kategorie TV erhält Edgar Verheyen für seine SWR-Reportage "Die Himalaya-Klinik".
Der Autor portraitiert ein vorbildliches Projekt und seine engagierten Träger. In drastischen Bildern zeigt er die Verletzungen und Nöte der Nepalesen und den Einsatz der Ärzte. Dafür erhält er den dritten Preis in der Kategorie TV.
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