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Perspektiven schaffen

Treffen mit Premier Abdul-Mahdi: Minister Müller bekräftigt deutsche Unterstützung für Irak


Bundesentwicklungsminister Gerd Müller mit dem irakischen Premierminister Adil Abdul-Mahdi

Pressemitteilung vom 30.04.2019 |

Deutschland steht dem Irak beim Wiederaufbau auch künftig zur Seite und unterstützt die Wiederherstellung des Energiesektors mit einer Ausbildungsinitiative. Das war die Botschaft eines Treffens zwischen Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und dem irakischen Premierminister Adil Abdul-Mahdi in Berlin. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit engagiert sich im Irak besonders, um bessere Perspektiven für Binnenvertriebene und Rückkehrer aus Deutschland zu erreichen.

Minister Müller: "Ich freue mich, dass durch die Zusammenarbeit von Siemens mit dem Irak wichtige Schritte für die Energieversorgung des Landes gegangen werden. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit wird hier mit einer weitreichenden Ausbildungsinitiative unterstützen.

Nach der Befreiung von der IS-Terrorherrschaft konnten inzwischen über vier Millionen im Land vertriebene Iraker in ihre Heimatregionen zurückkehren. Aber noch immer sind über zwei Millionen Menschen im Land vertrieben, Brücken, Krankenhäuser, ganze Städte sind zerstört. Und auch aus Syrien müssen hunderttausende Flüchtlinge im Irak ausharren, bis der Krieg in Syrien endlich ein Ende hat.

Wichtig ist, dass die deutsche Unterstützung für den Irak wirkt: Schon jetzt wurden 300 Schulen, zahlreiche Krankenhäuser und Wohnungen aufgebaut und wichtige Infrastruktur wiederhergestellt, etwa das Trinkwassernetz der Stadt Mossul. Allein durch diese Maßnahme konnten 700.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt werden. 590.000 Kinder haben von unserer Hilfe profitiert. Wir begleiten irakische Rückkehrer aus Deutschland und anderen Ländern bei der Reintegration in ihrer Heimat.

Deutschland wird dem Irak weiterhin zur Seite stehen, auch dabei, notwendige Reformen in Angriff zu nehmen. Die Regierung muss die Rahmenbedingungen weiter verbessern, Korruption bekämpfen, Rechtsstaatlichkeit stärken und die nationale Versöhnung voranbringen."

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