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Friedliches Zusammenleben

Beauftragter für Religionsfreiheit trifft Imam der Al-Noor-Moschee aus Christchurch


Markus Grübel (links) zusammen mit Gamal Fouda, Imam der Al-Noor-Moschee, und Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland

Pressemitteilung vom 04.04.2019 |

In Berlin hat sich der Beauftragte der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Markus Grübel, mit Imam Gamal Fouda von der Al-Noor-Moschee in Christchurch, Neuseeland, getroffen.

Markus Grübel: "Wir müssen gemeinsam an einem friedlichen Zusammenleben der Religionen arbeiten. Das geht nur mit einem stärkeren Dialog zwischen den Religionen und mehr Solidarität zwischen den Menschen. Hassreden und Rassismus gilt es entschieden entgegenzutreten."

Imam Fouda hob in dem Gespräch die Vorbildfunktion hervor, die religiöse Führungspersönlichkeiten gegenüber jungen Menschen einnehmen könnten. Wichtig sei, das kritische Denken der Gläubigen zu fördern, damit sie nicht blind einer Ideologie folgten.

Die Al-Noor-Moschee ist eine der beiden Moscheen, die Ziel des Terroranschlags in Neuseeland vom 15. März 2019 geworden waren. Imam Fouda musste zu Beginn seiner Freitagspredigt erleben, wie 42 Menschen bei dem Attentat in seiner Moschee zu Tode kamen.

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