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Welt-Aids-Tag am 1.12.

Entwicklungsminister Müller sagt neue Unterstützung im Kampf gegen Aids zu

Blutabnahme im Labor des Bombo-Hospitals, Regionalkrankenhaus in Tanga, Tansania.

30.11.2018 |

Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller neue Unterstützung im Kampf gegen Aids zugesagt.

Minister Müller: "Die Zahl der Neuinfektionen und der Toten durch HIV/Aids konnten in den letzten Jahrzehnten halbiert werden. Trotz dieser großen Fortschritte gehört HIV/Aids noch immer nicht der Vergangenheit an. Jedes Jahr infizieren sich weltweit 1,8 Millionen Menschen mit dem Virus. Insgesamt leben 37 Millionen Menschen mit HIV. Aber vor allem in den Entwicklungsländern können sich 15 Millionen Menschen eine lebensrettende Behandlung nicht leisten. Wir dürfen uns nicht ausruhen und müssen weiter in Behandlung und vor allem Prävention investieren. Deswegen stellen wir im nächsten Jahr weitere 40 Millionen Euro für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria zur Verfügung."

Deutschland ist bereits zentraler Partner des Globalen Fonds und hat ihn in den letzten Jahren mit über 800 Millionen Euro unterstützt.

Über neun Millionen Menschen haben eine HIV-Medikation erhalten. Im letzten Jahr konnten fast 80 Millionen HIV-Tests durchgeführt werden, rund 700.000 infizierte Mütter konnten Medikamente erhalten, damit sich ihre Kinder nicht bei ihnen anstecken.

Trotz großer Fortschritte ist das globale Ziel noch nicht erreicht, weniger als 500.000 Neuinfektionen im Jahr 2020 zu erreichen. Mit den neuen Mitteln unterstützt Deutschland so die Möglichkeiten des Globalen Fonds, weiter in die HIV/Aids-Prävention und -Behandlung zu investieren. Deutschland ist weltweit drittgrößter Geber im Gesundheitssektor. Der Globale Fonds zählt zu den transparentesten Organisationen der Welt.

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