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Exportkreditgarantien

Mehr Hermes für Afrika: Müller begrüßt Entscheidung Altmaiers


Verpackung von Druckmaschinen, die ins Ausland geliefert werden

07.06.2018 |

Die Bundesregierung verbessert die Rahmenbedingungen für mehr Privatinvestitionen in Afrika: Die Garantien für Afrika-Exporte deutscher Unternehmen (sogenannte Hermesdeckungen) werden ausgeweitet.

Entwicklungsminister Gerd Müller begrüßt die Entscheidung des Wirtschaftsministeriums: "Jedes Jahr kommen 20 Millionen junge Menschen neu auf den afrikanischen Arbeitsmarkt. Sie brauchen Ausbildung und Jobs für neue Perspektiven auf ihrem Heimatkontinent. Das schaffen wir nur gemeinsam mit der Wirtschaft. Exportkreditgarantien helfen vor allem kleinen und mittleren deutschen Unternehmen, in den für sie risikoreicheren afrikanischen Märkten Fuß zu fassen. Sie schützen die Unternehmen vor Zahlungsausfällen aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen. Auf die heute erfolgte Absenkung des Selbstbehalts haben wir intensiv hingearbeitet. Sie wird es Unternehmen leichter machen, in Afrika zu investieren. Das ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung unseres Marshallplans mit Afrika. Ich hoffe, dass viele Unternehmen die Neuerung nutzen und in Afrika aktiv werden."

Der Selbstbehalt für Unternehmen wird von 10 Prozent auf den Normalsatz von 5 Prozent für viele afrikanische Staaten gesenkt. Das sind Senegal und die Elfenbeinküste sowie auch Ghana, Äthiopien und Ruanda. Die G20-Arbeitsgruppe zum "Compact with Africa" hat zuvor substanzielle Reformfortschritte in den afrikanischen Ländern bestätigt.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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